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Mit Abfällen verschmutzter Fluss vor einer Wellblechhütte mit Kindern. (Quelle: Jürgen Schübelin)

Jugendliche kämpfen
gegen Umweltverbrechen

Peru: Ihre Heimatstadt La Oraya ist eine der zehn dreckigsten Städte der Welt. Engagierte Jugendliche wollen das nicht weiter hinnehmen. Deshalb bauen sie ein Netzwerk von jungen Reportern auf und wollen ihr eigenes Radioprogramm gestalten. Unterstützt werden sie dabei von der „Asociación Filomena Tomaira Pacsi", einem der peruanischen Projektpartner der Kindernothilfe. Bitte helfen Sie mit einer Spende.

Luft, Wasser, Boden verseucht

La Oroya liegt in der peruanischen Provinz Junín. Das Gebiet in den Anden ist eine der am schwersten von Umweltschäden betroffenen Regionen der Welt. Das Internationale Grüne Kreuz und das US-amerikanische Blacksmith Institute haben im September 2007 eine Studie veröffentlicht. Demnach gehört La Oroya zu den zehn dreckigsten Städten der Welt. Die Gegend ist reich an Bodenschätzen. Internationale Konzerne wie die Doe Run-Gruppe aus Missouri (USA) betreiben dort seit Jahrzehnten gewinnträchtige Bergbau- und Verhüttungs-Unternehmen. Es gibt zwar Gesetze zum Umweltschutz, doch niemand kontrolliert, ob sich die Konzerne daran halten. Die meisten der Hochöfen von La Oroya sind immer noch nicht mit modernen Filtertechniken ausgestattet. Täglich werden tausende Tonnen giftiger Substanzen ausgestoßen: Wasser, Luft und Boden sind so stark verseucht, dass viele Menschen unter schweren Krankheiten leiden.

Besonders gefährdet sind schwangere Frauen und Kinder. Viele von ihnen haben einen so stark erhöhten Bleigehalt im Blut, dass sie einem massiv erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt sind. Auch Lungen-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsen- und Lebererkrankungen sind die Folge.  

Gegen Umweltverschmutzung

Junge klärt im Radio über Umweltverschmutzung auf (Quelle: Imke Häusler)
Über Radio große Teile der Bevölkerung aufzuklären, ist ein wichtiges Ziel der Jugendlichen.

Diese Situation wollen die Jugendlichen nicht klaglos hinnehmen. Sie setzen sich zusammen mit den Frauen der „Asociación Filomena Tomaira Pacsi" für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände ein und engagieren sich auf lokaler Ebene dafür. Eine ganz wichtige Rolle spielt dabei die Arbeit an den Schulen.

Mit ihrem Radioprogramm wollen die Jugendlichen große Teile der Bevölkerung erreichen und aufklären. Geplant ist außerdem, mit anderen organisierten Jugendlichen zusammenzuarbeiten und den Kreis der engagierten und erreichten Menschen in La Oroya stetig zu vergrößern. In der ersten Maiwoche 2007 sind die Jugendlichen aus La Oroya zum ersten Mal auf Sendung gegangen und machten sich für ihr Recht auf Gesundheit und eine gesunde Umwelt stark.

Sie möchten die Kinder in La Oroya unterstützen? Helfen Sie mit einer Spende. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 88021

  • Werden Sie Kinderpate

    Eine Kinderpatenschaft ist eine ganz besondere Art zu helfen und die Welt der Mädchen und Jungen nachhaltig zu verändern! Kinderpaten tragen dazu bei, grundlegende Bedürfnisse zu sichern: Bildung, Gesundheit, Ernährung und eröffnen einem Kind neue Perspektiven für die Zukunft!
    Das Besondere: Die Familie und das Umfeld des Kindes sind immer eingebunden. Nur so schafft eine Kinderpatenschaft nachhaltige Veränderungen.

    Diese Kinderpatenschaft ist eine Patenschaft mit jährlichem Entwicklungsbericht.

    Als Kinderpate erhalten Sie von uns:

    • Ein Foto Ihres Patenkindes
    • Grundsätzliche Informationen über das Kind und das Projekt
    • Je einen Jahresbericht über die Entwicklung des Kindes und die Fortschritte im Projekt
    • Viermal pro Jahr kostenlos das Kindernothilfe-Magazin

     Ja, ich möchte Kinderpate werden


Ja, ich möchte das Projekt „Peru: Gegen Umweltverbrechen“ unterstützen mit:

reichen für 10 Einheiten an Unterrichtsmaterial für Workshops zum Thema Gewaltprävention und Kindesschutz.

genügen für 1 Workshop in einer Gemeinde zum Thema Gewaltprävention in Familien.

reichen für die Organisation 1 Diskussionsforums in einer Gemeinde zum Thema Kinderrechte.

Ich spende einen anderen Betrag.

Meine Spende beträgt: 0 €


Kinder müssen mitreden, wenn es um ihre Belange geht

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