Kindernothilfe und Patenschaften gehören zusammen. Mit der Vermittlung von Patenschaften hat die Kindernothilfe im Jahr 1959 die Arbeit begonnen. Damals waren es fünf Kinder in Südindien. Heute fördert die Kindernothilfe durch Patenschaften mehr als 566.000 Kinder weltweit. Sie will Kindern in Armut eine Zukunft geben für ein eigenständiges und selbst verantwortetes Leben. Sie will Kinder stark machen, dass sie in wachsender Verantwortung für sich und ihre Familien sorgen können, ohne auf die Hilfe von außen angewiesen zu bleiben.
Foto: Christoph Engel
Das ist ein langer und nicht immer einfacher Weg. Aber er lohnt sich. Auf diesem Weg brauchen Kinder Menschen, die ihnen zur Seite stehen. Die Paten begleiten die Kinder auf einem wichtigen Lebensabschnitt auf dem Weg zur Mündigkeit. Die Patenschaft stärkt das Kind langfristig und nachhaltig.
Patenschaft unterstützt auch die Gemeinschaft
Die Patenschaft kommt dem einzelnen Kind zu Gute und fördert zugleich die Gemeinschaft, in der es lebt. Das Projekt, das in der Verantwortung einheimischer Partnerorganisationen liegt, erhält die Patenschaftsgelder. Das kann eine Kindertagesstätte sein, ein Wohnheim für Schüler, ein Zentrum für Berufsausbildung, aber auch Einrichtungen für behinderte Kinder, Anlaufstellen für Straßenkinder und anderes.
Patenschaft hilft, Kinderrechte zu verwirklichen
Ein besonders dringendes Problem sind Aidswaisen, die sich selbst überlassen bleiben Hier kommt es darauf an, mit einer ganzen Dorfgemeinschaft zu planen, wie die Zukunft dieser Kinder gesichert werden kann. Denn Kinder haben ein Recht auf Schutz, Ernährung, Bildung und Unversehrtheit. Die UN-Kinderrechtskonvention spricht ihnen die Rechte zu. Die zu verwirklichen ist die gemeinsame Aufgabe der Paten und Partner, der Kinder und der Kindernothilfe.
Patenschaft gibt Armut ein Gesicht
Durch die Patenschaft bekommt die Armut ein Gesicht. Paten in Deutschland können sehr konkret nachvollziehen, was aus Ihrer Unterstützung wird. Die Lebensgeschichte eines Kindes öffnet die Augen, wo die Ursachen von Armut liegen und wie sie überwunden werden können.
Patenschaft fördert den Dialog
Die Patenschaft fördert den Dialog und macht einen Austausch über Länder- und Kulturgrenzen hinweg möglich.
Dr. Jürgen Thiesbonenkamp,
Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe
Spenderservice
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