Wie wir helfen
Ziele, Prinzipien, Grundlagen
Junge in einem Projekt der Kindernohilfe in Chile. Foto: Christoph Engel
Ziele
Ziel der Arbeit der Kindernothilfe ist eine Welt, in der Kinder und Jugendliche die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben, ihre Potenziale entfalten können und gemeinsam mit ihren Familien und Gemeinschaften ihre Entwicklung in die eigenen Hände nehmen.
Prinzipien
Die Prinzipien der Partizipation und Hilfe zur Selbsthilfe sowie der Kinderrechteansatz bilden wichtige Grundlagen für die Arbeit der Kindernothilfe. Kinder nur als Opfer und Hilfsempfänger anzusprechen, entmündigt sie. Die Kindernothilfe sieht Kinder und Jugendliche als Subjekte ihrer Entwicklung an und fördert ihre aktive Beteiligung an Entscheidungen in der Projekt- und Programmarbeit.
Partner
Die Kindernothilfe kooperiert mit einheimischen Partnern, die auf einer ökumenisch offenen christlichen Grundlage arbeiten und sich über die Projektarbeit hinaus für die Rechte von Kindern und Jugendlichen in ihrem Land engagieren.

Junge in einem Projekt zur Gemeinwesenentwicklung in Äthiopien. Foto: Dr. Karl Pfahler
Grundlagen
- Gemeinwesenentwicklung/ Selbsthilfegruppen
Die Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen werden von ihrem Lebensumfeld bestimmt. Ein Gemeinwesen muss daher in die Lage versetzt werden, seine Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Die von Kindernothilfe unterstützten Programme der Gemeinwesenentwicklung setzen auf die Eigeninitiative der Betroffenen. Ein wichtige Rolle spielen Selbsthilfegruppen, wobei die Bedürfnisse der Kinder im Mittelpunkt stehen. mehr
- Kinderrechte
Kinder können und sollen zu Subjekten ihrer eigenen Entwicklung werden. Die UN-Kinderrechtskonvention schafft dafür das notwendige Fundament, das gesichert und weiterentwickelt werden muss. Die Kindernothilfe und ihre Partner setzen sich für die Verwirklichung der Rechte des Kindes ein. Wir klären Kinder, Jugendliche und ihr Umfeld über diese Rechte auf und fordern ihre Umsetzung. Im Dialog mit Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik setzt Kindernothilfe sich für die Weiterentwicklung international verbindlicher Normen ein.
Die Kindernothilfe betreibt Advocacy- und Lobby-Arbeit: Sie arbeitet auf nationaler und internationaler Ebene in Bündnissen und Netzwerken mit anderen Organisationen zur Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen weltweit. Dabei beteiligt sie sich an Kampagnen oder initiiert sie. Die Kindernothilfe setzt sich vor allem für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention ein, die eine wichtige Bezugsgrundlage der Arbeit ist. mehr
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Nach dem Erdbeben in Pakistan 2005 versorgten Ärzte des Kindernothilfe-Partners Humedica die Opfer. Foto: humedica International
Humanitäre Hilfe/ Katastrophenhilfe
Die Kindernothilfe leistet vor allem dann Humanitäre Hilfe, wenn eines der Partnerländer betroffen ist Ihre besondere Aufgabe sieht sie in der Wiederaufbauhilfe, die sich mit vorbeugenden Maßnahmen zur Begrenzung zukünftiger Katastrophen verbinden lässt. Dabei achtet sie die Würde der Opfer und sucht nach Lösungen, die das Überleben der Familien langfristig sichern. mehr
- Armutsbekämpfung
Die Kindernothilfe fühlt sich dem Ziel der Armutsbekämpfung verpflichtet: „Mit dem Ziel der Nachhaltigkeit tragen die Partner bzw. die ihnen angeschlossenen Träger in ihren Ländern zur Bekämpfung der Armut, der Schaffung sozialer Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung bei“ (§2 der Satzung). mehr