Im Herbst 2007 flog Beate Kleinert-Meichsner aus Ingolstadt mit Mann und Tochter nach Delhi und besuchte Patenkind Neha. Das Fazit ihres Besuches: Die Familie ist überzeugt, dass der Patenschaftsbetrag sinnvoll eingesetzt wird.
Im Jahr 2000 haben wir uns für ein Patenkind aus Indien durch Ihre Organisation entschieden. Uns wurde ein Maedchen, Neha, in Delhi zugewiesen. Sie war damals gerade 7 Jahre alt. Meine Tochter Andrea lebte zu dem Zeitpunkt ebenfall in Delhi. Sie hat dann irgendwann Mrs Dayal besucht und Neha getroffen und hat sich bei der Gelegenheit einen ersten Eindruck vom Baptist Ananda Bhawan gemacht, der positiv ausfiel.
Über die letzten 7 Jahre haben wir viele Briefe mit Neha ausgetauscht. Andrea, die bis Juli 2003 in Delhi blieb, hat uns auch von Zeit zu Zeit neuere Fotos von ihr geschickt.
2006 besuchte ich meine Tochter, die nun im Sultanat von Oman wohnt. Da es von Maskat aus nur ein Katzensprung nach Delhi ist (2.5 Std Flugzeit), habe ich die Chance ergriffen und bin gemeinsam mit Andrea für ein paar Tage nach Delhi geflogen. Es war ein ganz besonderes Ereignis, das Mädchen zum ersten Mal zu treffen und in den Armen zu halten. Von Mrs Dayal bin ich ebenfalls sehr herzlich aufgenommen worden. Sie hat mit mir eine kleine Führung durch die Anlage gemacht. Das Heim macht einen - für indische Verhältnisse - sauberen und gepflegten Eindruck. Die Unterbringung der Mädchen ist sehr einfach. Ich bin aber sicher, dass das Geld dort in den richtigen Händen ist.
Nach meinen Erzählungen wollte mein Mann dann auch sein Patenkind kennenlernen. Da wir im Oktober/November 2007 einen Monat Urlaub bei meiner Tochter im Oman geplant hatten, bot sich wieder die Gelegenheit, von dort aus nach Delhi zu fliegen. Andrea flog mit uns beiden mit. Wir haben viele schöne Stunden mit Neha verbracht. Der Abschied fiel uns auch allen sehr schwer! Neha spricht nun auch schon viel mehr Englisch und hat meinen Mann sogar dazu gebracht ihr zu versprechen, dass er ebenfalls Englisch besser lernen wird!
Wir sind uns auf jeden Fall ganz sicher, dass wir Neha weiterhin tatkräftig unterstützen möchten, auch wenn sie mit der Schule fertig ist. Wir wollen es ihr ermöglichen, auf eigenen Füßen stehen zu können. Außerdem haben wir fest geplant, dass uns Neha irgendwann einmal in Deutschland besuchen soll. Dies geht allerdings erst nach ihrem 18. Geburtstag, wenn sie einen Pass besitzt.
Es wäre wirklich sehr wünschenswert, wenn viele andere Menschen so gute Projekte wie die "Kindernothilfe" unterstützen würden.

Beate Kleinert-Meichsner und Tochter Andrea besuchten im November 2008 Patenkind Neha erneut in Delhi. Foto: privat
Nachtrag vom November 2008: "Meine Tochter Andrea und ich haben ein paar Tage in Delhi verbracht", schrieb uns Beate Kleinert-Meichsner. "Das Wichtigste war natürlich der Besuch bei Neha. Es war eine große Freude sie wiederzusehen, und wir verbrachten viele Stunden mit ihr. Ihre Englischkenntnisse haben sich sehr verbessert, und wir haben sie dafür auch gelobt.
Ihre Antwort war: I promised you! Sie ist sowas von lieb, und wir sind glücklich darüber, ein Patenkind zu unterstützen. Der Abschied war natürlich wieder sehr emotional und es schmerzt zu wissen, dass es eine lange Zeit dauern wird, bis wir sie wieder in die Arme schließen können."
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