Kindernothilfe e. V.

Aktionsbeispiele

Städtische Realschule Wesel Mitte:
55 Patenkinder in 25 Jahren

Die Städtische Realschule Wesel Mitte hält der Kindernothilfe seit 25 Jahren die Treue - so lange schon fördert sie Patenkinder in Chile. Darüber hinaus unterstützt sie Projekte, die dringend Hilfe brauchen. Mit kreativen Aktionen sorgen Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam dafür, dass das Geld zusammenkommt.

Städtische Realschule Wesel Mitte hat seit 25 Jahren Patenkinder, insgesamt 55 - Fotos vom 50-jährigen SchuljubiläumzoomFotos: privat Im Mai feierte die Schule ein doppeltes Jubiläum: ihr 50-jähriges Bestehen und ihr 25-jähriges Engagement für die Kindernothilfe. Und diesen Anlass krönte sie mit einer 3000-Euro-Spende für das Duisburger Hilfswerk. Mit dem Geld will sie Kinder, für die bisher keine Paten gefunden wurden, unterstützen.

Den Entschluss, sich für bedürftige Kinder einzusetzen, fassten Lehrer und Schüler 1985 beim 25. Schuljubiläum. Ursula Schürmann, damals Lehrerin an der Realschule und seit Jahren Kindernothilfe-Förderin, stellte den Kontakt zu dem Hilfswerk her. Seither fördern die Weseler regelmäßig zehn Patenkinder in Chile - zurzeit Jungen und Mädchen zwischen fünf und 14 Jahren in den Tagesstätten „Nuestra Señora de la Victoria" und „Belén del Cobre" in der Hauptstadt Santiago. Lehrerin Carola Echelmeyer organisiert und betreut das Patenschaftsprojekt der Schule.

Städtische Realschule Wesel Mitte hat seit 25 Jahren Patenkinder, insgesamt 55 - Fotos vom 50-jährigen SchuljubiläumzoomCarola Echelmeyer mit Schülerinnen am Kindernothilfestand. Die Patenschaftsbeträge finanzieren Schüler, Eltern und Lehrerkollegium der Realschule Wesel Mitte gemeinsam. Sie organisieren über das Jahr verteilt verschiedene Benefizaktionen, um Spenden zu sammeln - zum Beispiel Sponsorenläufe oder Tage der offenen Tür. Viel Geld kommt jedes Jahr beim traditionellen Schulfest im Advent zusammen. Beim großen Schulbasar gibt es seit 1985 einen eigens eingerichteten Kindernothilfe-Stand. Dort verkaufen die Schüler unter anderem Produkte aus dem fairen Handel, zum Beispiel aus Chile. Die jugendlichen Fundraiser sind so erfolgreich, dass die Schule der Kindernothilfe neben den Patenschaftsüberweisungen immer wieder Schecks für weitere Projekte überreichen kann.

Auch der Briefkontakt zwischen Wesel und Santiago läuft gut: Die Realschüler stehen mit den chilenischen Kindern in ständigem Kontakt. Liebevoll gestaltete Karten, Bilder , Briefe und Bastelarbeiten werden hin- und hergeschickt. Der Austausch lässt beide Seiten mehr erfahren über die unterschiedlichen Lebensbedingungen und Zukunftswünsche.


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