Die Kindernothilfe fühlt sich der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit verpflichtet und versteht Globales Lernen als ein Element entwicklungspolitischen Handelns in Deutschland.
Der Kindernothilfe-Stand auf der Bildungsmesse. Foto: Frank Mischo
Ihre Unterrichtsmaterialien und Serviceleistungen sind Bausteine für die praktische Bildungsarbeit vor Ort.
Lokal und global
Globales Lernen hat eine weltweite, ganzheitliche und interdisziplinäre Dimension. Junge Menschen sollen ermutigt werden, die Verflechtung zwischen lokaler und globaler Ebene aufzuspüren und sich mit gesellschaftlicher Ungleichheit - hier und anderswo - auseinander zu setzen.
Eine zukunftsfähige Entwicklung
Globales Lernen orientiert sich am Leitbild einer zukunftsfähigen Entwicklung, wie sie in der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio dargelegt ist. Engagement für Frieden und Gerechtigkeit sowie Bewahrung der Schöpfung sind dabei zentrale weltgesellschaftliche Aufgaben, gerade auch aus christlicher Sicht.
Maskerade für Umwelt und Entwicklung von Schülerinnen der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule. Foto: privat
Unterrichtsprinzip
Globales Lernen in der Schule ist nicht als eigenes Unterrichtsfach mit neuen Lerninhalten zu verstehen, sondern als Unterrichtsprinzip. Es umfasst die Perspektive des Denkens, Fühlens, Urteilens sowie Handelns und setzt an beim Erfahrungs- und Lebensraum der Schülerinnen und Schüler.
Globales Lernen im Kontext der pädagogischen Arbeitsfelder
Globales Lernen steht im engen Zusammenhang mit den Lernfeldern der interkulturellen Bildung, des ökumenischen Lernens, der Friedens- und Umweltpädagogik, der Menschenrechtserziehung und der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit. Die unterschiedlichsten Fächer - Deutsch, Geschichte/Politik, Sozialwissenschaften, Geographie, Religion u.v.m.- bieten Ansätze für Globales Lernen, fachbezogen, fächer- und lernfeldübergreifend oder auch projektorientiert.
Methoden des Globalen Lernens
Globales Lernen ist auf einen ganzheitlichen, partizipatorischen Lernprozess ausgerichtet, bei dem Methodenvielfalt und Perspektivwechsel eine wichtige Rolle spielen. Globales Lernen lebt in dem Konflikt von “soviel Komplexität wie nötig und so viel (didaktische) Reduktion wie möglich” und erfordert kooperative und kommunikative Lernformen, die eigenverantwortliches Arbeiten der Schüler ermöglichen.
Globales Lernen in der Praxis
Die Kindernothilfe unterstützt Sie bei der praktischen Unterrichtsarbeit durch ihren Schulservice und ihre Unterrichtsmaterialien (mehr)
Marina Wagener