Die Kindernothilfe ruft Schulen, Jugendgruppen, Bibliotheken und Vereine auf, sich vom 2. Mai bis zum 15. Juli an den Aktionswochen der Globalen Bildungskampagne „Erzähle uns eine Geschichte - Bildung von Mädchen und Frauen weltweit!" zu beteiligen.

Foto: Jakob Studnar
Mit Geschichten die Welt verändern!
Vom 2. bis 15. Juli 2011 sammelt die Globale Bildungskampagne Geschichten darüber, wie Bildung das Leben von Menschen verändert. Die Geschichten werden veröffentlicht und Politikern übergeben, um der Forderung nach „Bildung für alle!" Nachdruck zu verleihen.
Warum?
Weltweit haben 69 Millionen Kinder im Grundschulalter überhaupt keinen Zugang zu Bildung, die Mehrheit von ihnen sind Mädchen. In Südasien hat nicht einmal die Hälfte aller Mädchen eine Chance auf eine weiterführende Schule zu gehen, in Afrika südlich der Sahara sind es sogar nur drei von zehn Mädchen. Zwei Drittel der 759 Millionen erwachsenen Analphabet/innen sind Frauen.
Jede Geschichte, jede Aktion zählt, um diesen Missstand zu ändern!
Wie können sich Schulen, Jugendgruppen, Bibliotheken und Vereine an der Aktion beteiligen?
- Kinder und Jugendliche können Geschichten von Menschen weitererzählen, deren Leben sich durch Bildung verbessert hat. Diese Geschichten finden sich in Büchern, Filmen, Zeitungen oder in der eigenen Nachbarschaft.
- Aus den Geschichten können Comics, Filme, Fotostories, Theaterstücke oder Songs entstehen.
- Mit den Geschichten und unterschiedlichen Medien können Ausstellungen und Veranstaltungen gestaltet werden.
- Die Geschichten können unter http://www.bildungskampagne.org/ hochgeladen werden oder direkt an info@bildungskampagne.org geschickt werden.
Die Globale Bildungskampagne wird alle bei ihr eingegangenen Geschichten der Bundesregierung mit der Forderung übergeben, dass Deutschland sein Versprechen halten und seinen Anteil leisten muss, allen Kindern weltweit Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Die Globale Bildungskampagne bietet kostenloses Unterrichtsmaterial zur diesjährigen Kampagne an, das Sie hier bestellen können!
Weitere Informationen zur Kampagne:
http://www.bildungskampagne.org/
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Dorothea Schönfeld