Alltours

Land in Sicht für 1000 Familien

Alltours-Chef Willi Verhuven und Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der KindernothilfezoomFirmenchef Willi Verhuven und Dr. Jürgen Thiesbonenkamp bei der Scheckübergabe. Am 26. Dezember 2004 hielt die Welt den Atem an, als ein Seebeben in Südasien Zerstörungen verheerenden Ausmaßes anrichtete. Das Reiseunternehmen alltours stellte der Kindernothilfe 125.000 Euro zur Verfügung, damit die Überlebenden eines Slums im indischen Chennai wieder Boden unter den Füßen bekommen.

Alltours, der größte konzernunabhängige Reiseveranstalter in Deutschland mit Hauptsitz in Duisburg, bietet zwar keine Reisen in die Seebeben-Region an und ist dort auch nicht unternehmerisch tätig. Trotzdem entschied Firmenchef Willi Verhuven: „Angesichts der erschütternden menschlichen Tragödien konnten wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Wir haben uns mit der Kindernothilfe einen kompetenten Partner gesucht, der über viel Erfahrung verfügt und schon seit Jahrzehnten Hilfsprojekte in Asien durchführt. Für uns war die Nachhaltigkeit der Hilfe von entscheidender Bedeutung und dass das Geld bei den Not leidenden Menschen ankommt."

Chennai: Mädchen im FlüchtlingslagerzoomMädchen im Flüchtlingslager in Chennai nach der Katastrophe. Foto: Jens Großmann Ein solch langfristiges Projekt entstand nach der Katastrophe für die obdachlos gewordenen Bewohner eines Slums in der indischen Küstenstadt Chennai. Mit 125.000 Euro übernimmt alltours die komplette Finanzierung für drei Jahre. Das Engagement von alltours hilft über 1.000 Familien, ihre Lebensgrundlagen wiederherzustellen, fördert die Menschen darin, sich gegenseitig zu helfen und gibt Kindern und jungen Frauen eine Zukunftsperspektive. Eine der wesentlichen Maßnahmen vor Ort: Die Eröffnung eines Kinderzentrums, in dem sich geschulte Sozialarbeiter um die traumatisierten Mädchen und Jungen kümmern.
Willi Verhuven: „Wir haben uns bewusst für ein Hilfsprojekt in Indien entschieden, weil sich die Weltöffentlichkeit nach dem Tsunami vor allem auf die touristischen Zentren in Indonesien und Sri Lanka konzentrierte." Doch gerade die Ärmsten der Armen in den Slums von Indien dürfe man nicht vergessen. „Sie brauchen eine faire Chance, sich eine Zukunft gestalten zu können. Alltours wird die Menschen aus Chennai auf diesem Weg begleiten."

 


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