
Foto: Bürkert
Das Unternehmen Bürkert hat die Bedeutung qualifizierter Mitarbeiter erkannt und misst der betrieblichen Ausbildung seit mehr als einem halben Jahrhundert einen hohen Stellenwert bei. Was für Deutschland gilt, hat auch in der Dritten Welt seine Gültigkeit: Eine qualifizierte Schul- und Berufsausbildung von Mädchen und Jungen bedeutet für die armen Länder des Südens Hilfe zur Selbsthilfe.
Nur eine gut ausgebildete junge Generation ist in der Lage, den Teufelskreis von Armut, Analphabetismus, Unterqualifizierung und Arbeitslosigkeit zu durchbrechen. Bürkert hat das erkannt und unterstützt daher seit 1998 die Arbeit der Kindernothilfe auf drei Kontinenten. So förderte Bürkert u. a. ein Projekt für Aids-Waisen in Malawi, durch das minderjährige Halb- und Vollwaisen vor Ausbeutung und Missbrauch geschützt werden und ihnen der Besuch einer Schule ermöglicht wird. Im philippinischen Legazpi City unterstützten die Bürkert Werke eine Berufsausbildungsmaßnahme: Hier erlernen jährlich ca. 190 Jugendliche Berufe wie Automechaniker, Bäcker, Werkzeugmacher oder Lebensmitteltechniker. Die Spenden von Bürkert haben in diesen und weiteren Projekten geholfen, sehr vielen jungen Menschen Zukunftschancen zu eröffnen.
„Für uns gehörte soziales Engagement von Anfang an zu den Firmenzielen. Unsere Firmenkultur soll nicht dort halt machen, wo unser Kerngeschäft zu Ende ist," darin stimmen der Betriebsratsvorsitzende Bernhard Schwarz und der Geschäftsführer Gerhard Koch überein. Mitarbeiter und Geschäftleitung ziehen deshalb an einem Strang: Seit 1998 organisieren die engagierten Betriebsräte jedes Jahr vor Weihnachten eine Sammelaktion bei allen Mitarbeitern, und die Geschäftleitung stockt die Spendensumme dann großzügig auf.
Susanne Kehr