Hilfe für Menschen in Not ist HOCHTIEF ein wichtiges Anliegen. Ohne lange zu zögern, spendete der Essener Baudienstleister daher nicht nur kurz nach der Tsunami-Katastrophe 2004 einen sechsstelligen Betrag, um den Kindern und Familien in der Seebeben-Region beizustehen. Auch nach dem schweren Erdbeben im Februar 2010 in Chile startete das Unternehmen eine Mitarbeiter-Spendenaktion, um mit dem Geld den Betroffenen eine neue Perspektive für ihre Zukunft zu eröffnen. Das Prinzip: Jeder Euro, den Mitarbeiter privat spenden, wird von HOCHTIEF um einen weiteren Euro aufgestockt.
„HOCHTIEF nimmt seine soziale Verantwortung sehr ernst. Die Kindernothilfe haben wir ausgewählt, weil ihre Projekte Kindern wieder eine Lebensperspektive geben", erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Herbert Lütkestratkötter die Beweggründe für das herausragende Engagement. Nachhaltige, zukunftsorientierte Hilfe zu leisten, war bei der Auswahl der Projekte das ausschlaggebende Kriterium.
Das Unternehmen hat seine Hilfe auf ein starkes Fundament gestellt: Durch die Spende für die Tsunami-Opfer wurde seinerzeit beispielsweise in der südindischen Region Nagapattinam der Bau eines Wohnheims finanziert, in dem Schülerinnen Zuflucht finden, die durch das Seebeben ihre Eltern und ihr Zuhause verloren hatten. In der indonesischen Provinz Aceh stand der Baudienstleister den Mädchen und Jungen bei, die durch ihre Erlebnisse schwer traumatisiert sind und langfristig psychologische Hilfe brauchen.
In Chile unterstützt HOCHTIEF zurzeit den Wiederaufbau der zerstörten Kindertagesstätten „El Pescador" in der Fischersiedlung Lo Rojas nahe der Küstenstadt Coronel (Kindernothilfe-Projekt 92042) sowie der Kindertagesstätte „Los Sobrinitos" in Concepción/Südchile (Kindernothilfe-Projekt 92040). Beide waren durch das Beben schwer beschädigt worden. Darüber hinaus soll eine Projektpartnerschaft mit dem ebenfalls teilweise zerstörten Kinder- und Jugendzentrum „El Sembrador" in Santiago de Chile aufgebaut werden.
Susanne Kehr