Aktionsbeispiele

Idar-Oberstein/Rheinland-Pfalz: Aids-Rallye an der Regionalen Schule

Schülerinnen der Klasse 9H2 der Regionalen Schule Idar-Oberstein organisierten für ihre Parallelklassen eine Aids-Rallye. Dazu schrieben sie uns:

Aids-Rallye der Regionalen Schule Idar-ObersteinzoomDie Initiatorinnen der Aids-Rallye. Foto: privat „Als Nadine erfährt, dass ihre erste große Liebe Aids hat, ist sie entsetzt. Nach kurzem Zögern entschließt sie sich zu einem Test. Das Ergebnis: Nadine ist HIV-positiv. Wie die junge Frau mit dieser Nachricht fertig wird und wie sie ihr Leben trotzdem wieder in den Griff bekommt, beschreibt Marliese Arold in ihrem Buch ‚Ich will doch leben!'. Schülerinnen der Klasse 9H2 der Regionalen Schule Idar-Oberstein brachte diese Klassenlektüre dazu, sich näher mit der Thematik zu beschäftigen. ‚90 Prozent der täglich neu Infizierten sind zwischen 15 und 46 Jahre alt. Deshalb ist Aufklärung auch für Jugendliche sehr wichtig', dachten sich Katja, Tatjana, Eva, Lisa, Nadja Stephanie und Angelina.

Aids-Rallye der Regionalen Schule Idar-ObersteinzoomDie Rallye läuft! Foto: privat Sie organisierten für ihre Parallelklassen eine Aids-Rallye und besorgten Informationsmaterial über die häufigsten Infektionswege und darüber, wie man sich schützen kann. Klassenlehrer Stefan Kugler ergänzte: ‚Aids ist aber nicht nur ein Thema bei uns. Gerade in Osteuropa und im südlichen Afrika breitet sich die Seuche noch stärker aus und gibt es immer mehr Kinder, die wegen Aids ohne Eltern aufwachsen.'

Aids-Rallye der Regionalen Schule Idar-ObersteinzoomInformationen über Aids. Foto: privat Darüber informierten sich die Jugendlichen anhand einer Filmvorführung über das von der Kindernothilfe unterstützte Projekt ‚Tennyson House für Mädchen' in Südafrika und der Kindernothilfe-Aids-Ausstellung. Hier erfuhren die Jugendlichen, wie sich Armut, Landflucht und Aids in Südafrika zu einem Teufelskreis entwickeln. Vor allem Mädchen leiden unter den Lebensumständen, landen auf der Straße, betteln, stehlen oder rutschen in die Prostitution ab. Zum Abschluss der Veranstaltung forderten die Mädchen und Jungen mit einer Unterschriftenaktion die Regierungen in Russland, Südafrika und Deutschland auf, wieder mehr Geld für die Aids-Aufklärung bereitzustellen: ‚Diese gefährliche Infektionskrankheit ist schließlich immer noch eine Bedrohung für das Leben junger Menschen - auch bei uns.'


Copyright © 2012 Kindernothilfe e.V. - Alle Rechte vorbehalten.