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DVD "La Oroya -
Apokalypse in den Anden"

Ein Film von Ralph Weihermann, © Kigali-Films, Köln, Copyright 2009-05-26

DVD-Cover "La Oroya". (Quelle: Ralph Weihermann)

Zielgruppe:
Jugendliche und Erwachsene

Inhalt:
La Oroya liegt in der peruanischen Provinz Junín. Nach einer Studie des Internationalen Grünen Kreuzes und des amerikanischen Blacksmith Institutes vom September 2007 gehört der Ort zu den zehn dreckigsten Städten der Welt.

Die Gegend ist reich an Bodenschätzen. Internationale Konzerne wie die Doe Run-Gruppe aus Missouri (USA) betreiben dort seit Jahrzehnten gewinnträchtige Bergbau- und Verhüttungs-Unternehmen. Es gibt zwar Gesetze zum Umweltschutz, deren Einhaltung wird allerdings nicht kontrolliert. Die meisten Hochöfen von La Oroya werden ohne moderne Filtertechniken betrieben. Täglich stoßen sie tausende Tonnen giftiger Substanzen aus. Wasser, Luft und Erde sind so stark verseucht, dass viele Menschen unter schweren Krankheiten leiden. Besonders gefährdet sind schwangere Frauen und Kinder. Viele von ihnen haben einen stark erhöhten Quecksilbergehalt im Blut, was das Krebsrisiko enorm erhöht. Auch Lungen-, Nieren-, Bauchspeicheldrüsen- und Lebererkrankungen sind die Folge.

Engagierte Jugendliche aus dem Kinderhilfeprojekt Filomena Tomaira Pacsi wollen diese Situation nicht weiter hinnehmen. Sie protokollieren die Umweltschäden, erarbeiten Informationsmaterial und Unterrichtsblätter für Schulen, führen öffentlichkeitswirksame lokale Kampagnen durch und bauen ein Netzwerk von jungen Reportern auf, um ihr eigenes Radioprogramm zu gestalten.

Länge: 10 Minuten

Lesen Sie auch den Artikel: Jugendliche aus La Oroya kämpfen gegen Umweltverbrechen

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Telefon: +49 203.7789-111

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