| 1959 | Karl Bornmann und Adolf Kölle beginnen von Duisburg aus mit der Vermittlung erster Patenschaften in Südindien |
| 1961 | Mit Gründung der Kindernothilfe als Verein wird der rechtliche Rahmen für die weitere Arbeit geschaffen |
Erste Patenschaften in Afrika | |
| 1964 | Beginn der Förderung von Kindern mit Behinderungen |
| 1965 | Erstmals nimmt die Kindernothilfe in einem Jahr mehr als 1 Million DM Spenden ein |
| 1969 | Beginn der Arbeit in Lateinamerika. Unterstützung der Kindertagesstätte "Hogar Luterano" in Valdivia, Chile. |
| 1971 | Die Kindernothilfe wird Mitglied des Diakonisches Werks der Evangelischen Kirche im Rheinland |
Einstieg in Berufsberatungs-Programme | |
| 1972 | Hungersnot in Äthiopien: Beginn der Zusammenarbeit mit der Mekane Yesus Kirche |
| 1974 | Die Kindernothilfe unterstützt 31.000 Patenkinder in 25 Ländern |
| 1975 | Die Kindernothilfe etabliert Kindertagesstätten in Slums und ländlichen Regionen Indiens |
| 1976 | Erdbeben in Guatemala mit 20.000 Toten. Förderer der Kindernothilfe übernehmen 900 Patenschaften für Kinder, die von der Katastrophe betroffen sind |
| 1978 | Erster Arbeitskreis in Darmstadt gegründet |
| 1979 | Kritik an der Arbeit und der Patenschaft führen zu einer Weiterentwicklung der Arbeit; Patenschaft bleibt zentrales Förderinstrument |
| 1980 | Hungersnot in Uganda, die Kindernothilfe unterstützt rund 17.800 betroffene Kinder |
| 1982 | Umzug der Geschäftsstelle an die aktuelle Adresse in Duisburg-Buchholz |
| 1983 | Miranda Moly aus Indien ist das 100.000 Patenkind |
| 1985 | Erstes Straßenkinder-Projekt |
In Äthiopien bleiben nach einer Hungersnot 2000 Kinder ohne Eltern in einem Flüchtlingslager zurück. Die Kindernothilfe bringt alle Kinder in Hilfseinrichtungen unter. | |
| 1987 | Dürre in Indien, rund 300 Millionen Menschen sind betroffen. Die Kindernothilfe und ihre Spender finanzieren eine eigene Wasserversorgung für 100 Tagesstätten und Schülerwohnheime |
| 1989 | Internationaler Zeichenwettbewerb „Meine, deine, unsere Welt" mit Untersützung von Faber Castell. Rund 50 000 Einsendungen gehen ein |
| 90er Jahre | Einstieg in die Lobby- und Kampagnenarbeit. Mitgründung von Bündnissen wie „erlassjahr.de - Entwicklung braucht Entschuldung" |
| 1991 | Die Kindernothilfe fördert in Uganda erste Projekte für Aids-Waisen |
| 1992 | Die Kindernothilfe erhält als erste deutsche Spendenorganisation das neu geschaffene Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) |
| 1994 | Nach dem Genozid in Ruanda unterstützt die Kindernothilfe Kinder und Jugendliche, die ihre Familien verloren haben |
| 1996 | Gründung der Kindernothilfe Österreich |
| 1998 | Die Kindernothilfe organisiert den „Global March against Child Labour" mit. Weltweit nehmen Partner und ehemalige Kinderarbeiter aus Projekten der Kindernothilfe teil |
Der Schwerpunkt der Auslandsarbeit verlagert sich nach Afrika | |
Erstes Engagement in Osteuropa: Straßenkinderprojekt in St. Petersburg | |
Hurrikan Mitch verwüstet Mittelamerika, 10.000 Menschen sterben, Kindernothilfe leistet Soforthilfe für mehr als 1.000 Honduraner und Guatemalteken | |
| 1999 | 40 Jahre Kindernothilfe: Festakt mit Bundespräsident Johannes Rau. Seit 1959 hat die Kindernothilfe mehr als 1,5 Milliarden Mark an Spenden fü Kinder bekommen |
Die Ausrichtung der Projektarbeit am Ziel der Breitenwirksamkeit wird, etwa durch Ansätze zur Gemeinwesenarbeit, in die strategische Planung aufgenommen | |
Gründung der Kindernothilfe Stiftung, Norbert Blüm übernimmt den Vorsitz des Stiftungsrates, in dem auch Christina Rau sitzt. Beide reisen in den nächsten Jahren regelmäßig in Projekte der Kindernothilfe | |
Medienpreis „Kinderrechte in der Einen Welt" zum ersten Mal verliehen | |
| 2001 | Die Kindernothilfe startet eine Initiative für ein Individualbeschwerderecht |
Stärkstes Erdbeben in Indien seit 50 Jahren in Gujarat. Bis zu 50.000 Menschen sterben. Die Kindernothilfe stellt 250.000 Mark Soforthilfe bereit. | |
| 2002 | Weltkindergipfel in New York |
Beginn der Arbeit mit dem Selbsthilfegruppen-Ansatz in sieben Ländern Afrikas und sieben Ländern Asiens | |
Die 500.000 Patin: Seit 20 Jahren unterstützt Inge Briegert aus Bochum/ NRW die Kindernothilfe. Sie übernimmt eine weitere Patenschaft | |
Beitritt zum Aktionsbündnis gegen Aids | |
| 2003 | Bündnis „Gemeinsam für Afrika" mit anderen Organisationen gegründet |
| 2004 | Gründung der Stiftung Kindernothilfe Schweiz |
| 2005 | Die Kindernothilfe kann dank ihrer Spender, die 14 Millionen Euro geben, umfangreiche Sofort- und Wiederaufbauhilfe für die Tsunami-Opfer leisten |
Erdbeben in Pakistan, rund 86.000 Menschen sterben. Die Kindernothilfe unterstützt 60.000 Eltern und Kinder | |
| 2006 | Ein „Herz für Kinder", die Hilfsorganisation der BILD-Zeitung, unterstützt ein Projekt der Kindernothilfe in Potosí (Bolivien) mit rund einer Million Euro |
| 2007 | Gewinn des Transparenzpreises der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften PricewaterhouseCoopers (PwC) |
Außenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier hält Laudatio bei der Verleihung des Kindernothilfe-Medienpreises | |
Die breitenwirksamen Programme im Ausland zeigen mehr und mehr Wirkung: Die Zahl der erreicten Kinder steigt auf 566.000 Mädchen und Junge | |
| 2008 | Wirbelsturm Nargis in Birma, Förderer spenden 1,25 Millionen Euro für die Opfer. Die Kindernothilfe erreicht zehntausende von Familien. |
Kindernothilfe und Welthungerhilfe stoßen mit 14 anderen VENRO-Organisationen einen umfassenden Prozess zu mehr Transparenz, Führung und Kontrolle bei Hilfswerken an. |
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