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Armutsbekämpfung

600 Millionen Kinder leben in Armut

Trotz einiger Fortschritte in den vergangenen zehn Jahren leben gegenwärtig knapp 1,2 Milliarden Menschen weltweit in absoluter Armut – die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Sie leben von weniger als 1 US-$ pro Tag. Auf dem Millenniumsgipfel der UN in New York im September 2000 unterzeichneten die Staaten acht messbare Ziele, um Armut zu bekämpfen. Bis 2015 wollen die Staaten diese Ziele erreichen.

Mädchen aus Ecuador. Foto: Jürgen Schübelin

Vier der Entwicklungsziele beziehen sich unmittelbar auf eine Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen:

Was tut die Kindernothilfe?
Die Kindernothilfe fühlt sich dem Ziel der Armutsbekämpfung verpflichtet:

„Mit dem Ziel der Nachhaltigkeit tragen die Partner bzw. die ihnen angeschlossenen Träger in ihren Ländern zur Bekämpfung der Armut, der Schaffung sozialer Gerechtigkeit und der Bewahrung der Schöpfung bei“ (§2 der Satzung).

Bei der Kindernothilfe sind vor allem die Projekte wichtig, die die lokale Bevölkerung in die Planung und Durchführung einbeziehen. Diese Projekte haben die nachhaltige Entwicklung der Kinder und Familien zum Ziel.

Junge aus Sambia beim Wasserholen. Foto: Ralf Krämer Die Kindernothilfe will gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändern und vertritt verstärkt die Interessen der Betroffenen in der Armutsbekämpfung. Im Juni 2004 veröffentlichte die Kindernothilfe die Studie „Poverty Reduction Strategy Papers – blind to the rights of the (working) child. Sie weist auf die blinden Flecken bei den Strategien zur Armutsbekämpfung in Bezug auf Kinder. Ihre Nachfolgestudie: „Poverty Reduction Strategy Papers – Children First!“ (September 2005) zeigt, dass Kinder im Kontext Armutsbekämpfung stark vernachlässigt werden. Dies hat in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit erregt.


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