Sie möchten Kindern weltweit helfen und in Ihrer Stadt aktiv an unserer Arbeit mitwirken? Wunderbar - es gibt eine Vielfalt an Möglichkeit, wie Sie schon im Kleinen eine Menge bewirken können!

"Afrika-Stunde" von Andreas Kuhnert in einem Kindergarten. Foto: privat
Helfen können Sie nicht nur in der Gruppe, sondern auch allein! Horchen Sie einfach in sich hinein: Wo liegen Ihre Stärken? Was können Sie besonders gut? Was macht Ihnen Spaß? Vielleicht sind Sie Mitglied in einem Verein, haben einen guten Kontakt zu einer Schule oder Gemeinde oder einen entwicklungspolitisch engagierten Freundes- und Bekanntenkreis - das wären doch Anknüpfungspunkte für den Anfang!
In einem zweiten Schritt fragen Sie sich dann: Wie kann ich in meinem Umfeld für einen guten Zweck aktiv werden oder meine bisherigen Aktivitäten mit einer sinnvollen Sache verknüpfen? Und schon sprudeln die Ideen!
Sie könnten beispielsweise:
Hier sind zwei Beispiele:
Marmelade für den guten Zweck

Foto: Marianne Begemann/GN
Swenna Busch aus Nordhorn verkauft seit Jahrzehnten selbst gekochte Marmeladen und unterstützt mit dem Erlös Projekte der Kindernothilfe. Bei Kirchenfesten und nach dem Gottesdienst baut sie ihren kleinen Verkaufsstand auf und verköstigt Jung und Alt mit den verschiedensten Sorten selbst gemachter Marmelade, Gelee oder Sirup. Von April bis Oktober hat sie auf dem Wochenmarkt ihren Stammplatz. Auch nach so vielen Jahren ist sie mit Feuereifer bei der Sache: „Man muss nicht nur reden, sondern was tun", so Swenna Busch gegenüber den Grafschafter Nachrichten.
Die "Afrika-Stunde"

Foto: privat
Andreas Kuhnert ist seit vielen Jahren in Kindergärten und Tagesstätten in Berlin und Umgebung aktiv. Im Gepäck hat er eine Dreiviertelstunde Afrika. Anhand des Kinder Kinder Heftes zu Robinson in Kenia begibt er sich mit den Kindern und dem Massai-Jungen Kariuki auf dessen abenteuerlichen Schulweg durch die Savanne. Unterwegs lernen die Kinder mit vielen Bildern die Menschen, Tiere und Landschaften Afrikas kennen.
„Am meisten Spaß macht das Interesse und die Begeisterungsfähigkeit der Kindergartenkinder. Gebannt sind sie beim Thema! Man kann nicht früh genug mit der Eine-Welt-Bildung anfangen! Das gilt auch für die Schulkinder! Spaß macht es ebenso in Schulen, wie interessiert, mitdenkend, aber auch mitfühlend gerade jüngere Schulkinder bei der Sache sind", so beschreibt Andreas Kuhnert seine Erfahrungen.
Susanne O'Byrne