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Fürstenwalde/Brandenburg: Kindernothilfe Gottesdienst zum Jahresthema

Am Sonntag den 20. März 2011 fand ein Gottesdienst der Kindernothilfe unter dem Thema „Umweltschutz ist Kinderrecht - Die Zukunft liegt in unseren Händen" im Dom zu Fürstenwalde statt. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Dietmar Boos (Kindernothilfe) mit Mitgliedern des Freundeskreises Fürstenwalde und dem Ortspfarrer Martin Haupt.

Regionalgottesdienst FürstenwaldezoomMitglieder des Freundeskreises Fürstenwale mit Dietmar Boos. Foto: Antje Weber

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand Gottes Schöpfung, die durch menschliches Fehlverhalten bedroht ist. Wo Menschen Sicherheiten aufgeben, wächst Gerechtigkeit für die ganze Schöpfung. Gott braucht Menschen, die z.B. für billiges Öl und billigen Strom nicht die Welt aufs Spiel setzen oder ihr gutes Geld nicht aus Gier oder Unwissenheit für böse Taten zur Verfügung stellen.

Der Klimawandel hat schon jetzt Auswirkungen auf unser Leben. Extreme Wettereignisse wie Stürme und Überschwemmungen zerstören Ernten, Infrastruktur und Eigentum. Vielerorts verschärfen diese Folgen des Klimawandels existierende Umweltschäden und Armut. In den Entwicklungsländern sind diese Folgen am deutlichsten zu spüren. Vor allem Kinder leiden unter verschmutztem Trinkwasser, fehlenden Nahrungsgrundlagen, Umweltzerstörungen und Naturkatastrophen.

Regionalgottesdienst FürstenwaldezoomSymbole des Klimawandels. Foto: Antje Weber

Um dies deutlich zu machen, wurden zu Beginn des Gottesdienstes Symbole für den Klimawandel vor dem Altar abgelegt, die von Dietmar Boos in der Predigt, zum Bußruf des Johannes aus der Wüste, gedeutet wurden. Ausgehend von der Atomkatastrophe in Japan stellte Dietmar Boos die Verantwortung jedes einzelnen für unsere Erde heraus. Im Vertrauen auf Christus Aussage „Ich lebe und ihr sollt auch leben." sollten wir sorgsam mit Gottes Schöpfung umgehen. Kernenergie sei ein Zeichen menschlicher Verantwortungslosigkeit, da sie nicht beherrschbar sei.

Im Gottesdienst kamen auch die Personen zur Sprache, die von den Entwicklungen am meisten betroffen und durch sie gefährdet sind: Die Kinder in Entwicklungsländern. Die Mitglieder des Freundeskreises Fürstenwalde lasen Zitate von Kindern aus Indien, Peru und Kenia vor, in denen die Mädchen und Jungen die Auswirkungen des Klimawandels für sie selbst beschreiben und beklagen. Zum Abschluss der Predigt wies Dietmar Boos darauf hin, dass wir dieser Entwicklung entgegensteuern müssen und aufgerufen sind zur Umkehr - zur Bewahrung der Schöpfung.

Mit dem Jahresthema „Umweltschutz ist Kinderrecht" legt die Kindernothilfe ein Augenmerk auf ökologische Zusammenhänge. Projekte, die einerseits die Lebensbedingungen des Kindes verbessern, andererseits positive Umweltwirkungen verstärken, werden gefördert.

 


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