Unter dem Leitmotiv "Berlin, Bohème und Ringelnatz - das Leben der Berliner Bildhauerin René Sintenis" fand am 14. August 2012 im Haus von Waltraud und Wolfgang Schönebeck der fünfte Leseabend als Benefiz-Veranstaltung für den Arbeitskreis Berlin der Kindernothilfe statt. Silke Kettelhake, Firmredakteurin und freie Jounalistin, las aus ihrer Biografie über René Sintenis und erzählte Geschichten aus deren Leben.

Silke Kettelhake, Firmredakteurin und freie Jounalistin, las aus ihrer Biografie über René Sintenis und erzählte Geschichten aus deren Leben. Foto: privat
Ihre größten Erfolge hatte die Künstlerin in der bewegten Kunst- und Kulturszene Berlins nach dem Ersten Weltkrieg. Besonders ihre Tierplastiken fanden den Weg in bedeutende Galerien und auch in private Wohnungen. Eng befreundet war sie mit Joachim Ringelnatz. 1934 wurde sie als "Nichtarierin" aus der Akademie der Künste ausgeschlossen. Ihr wohl noch heute bekanntestes Werk. der "Berliner Bär", wird als Miniatur den Preisträgern der Filmfestspiele verliehen.
Mit einer Rekordbeteiligung, alle 50 Plätze waren besetzt, wurde es eng im Wohnzimmer. Dafür wurde im Anschluß bei schönem Spätsommerwetter die Terrasse im Garten bei einem Glas zu Trinken und einigen kulinarischen Leckerbissen zu ausgiebigen Gesprächen genutzt.
"Über das finanzielle Ergebnis hinaus - mehr als € 400 erhält der Arbeitskreis Berlin zur Unterstützung eines Projekts der Kindernothilfe in Haiti - gelang es wiederum, die Kindernothilfe und ihre Arbeit bekannt zu machen", freut sich Wolfgang Schönebeck über den erneuten Erfolg des Leseabends.
Antje Weber