(Duisburg, 28. Dezember) Die Kindernothilfe hat für die Opfer der Überschwemmungen in Nord Sumatra und Aceh, Indonesien, zunächst 20.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt. Die Partner der Organisation leisten vor Ort Katastrophenhilfe. Die Kindernothilfe fördert in Indonesien zahlreiche Projekte. Seit dem schweren Tsunami vor zwei Jahren unterstützt das Hilfswerk viele Wiederaufbauprojekte.
„Die Überschwemmungen sind verheerend," berichtet Kindernothilfe-Mitarbeiter Christian Jung aus Indonesien. „508 Dörfer wurden überschwemmt, mehr als 400.000 Menschen haben ihr Zuhause verloren und befinden sich auf der Flucht in Notunterkünften. Die Versorgungssituation ist miserabel. Zwar geht das Wasser langsam zurück. Doch dadurch wird das Ausmaß der Situation erst richtig deutlich."

Das Wasser weicht zurück, das Ausmaß der Zerstörung wird sichtbar. Foto: Christian Jung
Mit einer Ersthilfe unterstützt Kindernothilfe ihren Partner PKPA in der Krisenregion Nord Sumatra bei der Versorgung der Menschen mit dem Nötigsten. Dabei konzentrieren sich die Hilfskräfte vor allem auf Lebensmittel für Kleinkinder, junge Mütter und Schwangere. Darüber hinaus werden Gesundheitsversorgungsmaßnahmen für die Opfer organisiert.
Die Kindernothilfe bittet unter dem Stichwort „Überschwemmungen in Indonesien" um Spenden für die Menschen vor Ort:
Kontonummer: 45 45 40
BLZ: 350 601 90 (KD-Bank)
Kindernothilfe-Mitarbeiter Christian Jung steht für telefonische Interviews aus der Krisenregion zur Verfügung.
Kontakt:
Tanja Wiese
Tel.: +49 (203) 7789 150
Mobil: (0178) 880 80 13
Angelika Böhling
Kindernothilfe-Medienpreis 2010
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