(Duisburg, 4. Dezember) Die Kindernothilfe hat für die Opfer der Schlammlawine in den Philippinen 20.000 Euro Soforthilfe bereitgestellt. Mit dem Geld sollen die regionalen Hilfsaktionen unterstützt werden. Die Kindernothilfe fördert in den Philippinen unter anderem zwei Projekte in der Krisenregion.

Der Kindernothilfe-Partner verteilt Wasserbehälter. Foto: Peter Bellen
„Die Situation vor Ort ist katastrophal. Es gibt zu wenig Särge für die vielen Toten. Viele Überlebende stehen unter Schock; sie haben ihre Familien und ihr Zuhause verloren. Damit sie wenigstens ein Dach über dem Kopf haben, müssen sich bis zu 120 Menschen einen Schulklassenraum teilen, der eigentlich nur für rund 60 Kinder reicht. Es gibt keinen Strom, kein Wasser und bis gestern auch keine Lebensmittel", berichtet Peter Bellen, Kindernothilfe-Projektkoordinator, aus Albay. „Die Regierung hat Flüchtlingslager eingerichtet und versucht Soforthilfe zu leisten. Dabei ist sie auf die Unterstützung von Hilfsorganisationen wie der Kindernothilfe angewiesen."
Frisches Wasser und Sanitäranlagen
Mit einer Ersthilfe der Kindernothilfe in Höhe von 20.000 Euro wird der Partner „Simon of Cyren Children's" in der Krisenregion zu den lokalen Hilfsmaßnahmen beitragen. Unter anderem brauchen die Menschen dringend frisches Wasser und sanitäre Anlagen. Dafür sollen Wassertanks und Wasserbehälter sowie mobile Toiletten angeschafft und verteilt werden.
Zusammen mit ihren Partnern vor Ort fördert die Kindernothilfe unter anderem ein Rehabilitationszentrum für behinderte Kinder und Jugendliche in Daraga/Albay sowie ein Berufsausbildungszentrum in der Nähe der Krisenregion.
Die Kindernothilfe bittet um Spenden für die Menschen vor Ort.
Kontakt:
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Angelika Böhling