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Überschwemmung in Uganda: Sauberes Trinkwasser für 4000 Familien

(Duisburg, 5. Oktober 2007) Die Kindernothilfe und ihre Partner im Norden Ugandas planen weitere Hilfsmaßnahmen für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe. Besorgnis erregend ist weiterhin die anhaltende Verschmutzung des Trinkwassers durch zerstörte Latrinen. Die Kindernothilfe-Partner werden deshalb Regenwasser-Auffang-Tanks bauen, die 4000 Familien mit sauberem Wasser versorgen. An 60 Grundschulen werden Latrinen gebaut. Außerdem werden die Mitarbeiter Moskitonetze, Wasserkanister und Wasserreinigungstabletten verteilen.

Überschwemmun gUgandazoomEine ugandische Familie in ihrem überfluteten Dorf. Foto: Reuters 300.000 Menschen auf Unterstützung angewiesen
Nach UN-Angaben benötigen allein in Uganda rund 300.000 Menschen Hilfe. Tausende von Häusern sind zerstört, in ganzen Landstrichen haben die Fluten die Ernten vernichtet - und damit die Lebensgrundlage der Familien.

Haushaltsutensilien für 500 Familien
Deshalb plant die Kindernothilfe gemeinsam mit ihren lokalen Partnern Feed the children Uganda und Collaborative Efforts to Alleviate Social Problems (CEASOP) weitere Unterstützung. CEASOP wird dafür sorgen, dass rund 750 Kinder wieder zur Schule gehen können. Hefte, Bücher und andere Lernmaterialien hatte das Hochwasser vernichtet. Außerdem werden etwa 500 Haushalte mit den nötigsten Utensilien wie Kochtöpfen und ähnlichem versorgt. Familien im Projektgebiet erhalten Saatgut, um weiter Ernteausfälle zu verhindern. Die Ärmsten der Armen können mit Unterstützung von CESAOP Ziegel herstellen, um ihre zerstörten Hütten wieder aufzubauen.

Überschwemmung UgandazoomFlüchtlinge in Uganda. Foto: Reuters Moskitonetze, Medikamente, Wasserkanister
Der Kindernothilfe-Partner Feed the children Uganda plant die Verteilung von 4000 Moskitonetzen, Medikamenten, Seife und Wasserkanistern. In zehn Gesundheitsstationen im Kaberamaido-Distritk im Norden Ugandas werden Regenwasser-Tanks gebaut. Darüber hinaus werden mehr als 1100 Mitglieder von Dorf-Gesundheitsteams geschult. Sie sollen in ihren Dörfern Hygienekenntnisse weitergeben und so verhindern, dass sich Malaria und Durchfallerkrankungen ausbreiten.

Soforthilfe im Sudan
In der sudanesischen Region Raga versorgt die Kindernothilfe gemeinsam mit ihrem Partner Hoffnungszeichen die am schlimmsten betroffenen Familien mit Moskitonetzen, Lebensmitteln, Kochgeschirr und Hygieneartikeln. Die Hilfe erreicht 250 Familien, darunter etwa 1000 Kinder.

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