
Beim BVB halfen die Wilhlem-Busch-Realschüler aus Dortmund beim Waschen. Foto: Beimann/BVB09
(Duisburg, 17. Dezember) Rund 50.000 Euro haben Schüler bei der bundesweiten Aktion „Action!Kidz - Kinder gegen Kinderarbeit gesammelt. 90 Teams aus Schulen und Gemeinden leisteten freiwillig kleine Arbeiten im Haushalt, Garten oder in der Nachbarschaft. Die fleißigsten Spendensammler kommen von der Wilhelm-Busch-Realschule in Dortmund und der UNESCO-Realschule in Heiligenhaus. Der Erlös der Aktion kommt einem Projekt gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Haiti zugute.
Die meisten Spenden sammelten die Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule in Dortmund. 126 Kinder machten mit und brachten 4.700 Euro zusammen. Den zweiten Preis in der Kategorie Gesamt-Spendensumme belegten 278 Mädchen und Jungen der Zollvereinschule in Essen mit 4673,03 Euro. Platz drei ging an die Grundschule Stadtflur in Nordhorn. 374 Schüler erarbeiteten 3784,25 Euro.

Schüler der Zollvereinschule in Essen. Foto: privat
In der Kategorie Pro-Kopf-Spendensumme lagen Yvonne Zajonz und Vanessa Eichberg von der UNESCO-Realschule Heiligenhaus ganz vorn. Sie sammelten jeweils 110,96 Euro ein. Eine Mitschülerin der beiden, Jennifer Rau, kam in dieser Kategorie auf Platz zwei. Sie steuerte 77 Euro für das Projekt in Haiti bei. Jeweils 66 Euro trugen 20 Kinder der evangelischen Kirche Bad Endbach zum Gesamtergebnis bei.
Mit der bundesweiten Kampagne „Action!Kidz - Kinder gegen Kinderarbeit" unter der Schirmherrschaft von Christina Rau hat die Kindernothilfe auch in diesem Jahr das soziale Engagement von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt gerückt. Um ein Zeichen gegen Kinderarbeit zu setzen, helfen engagierte Kinder und Jugendliche in Deutschland tatkräftig in Haushalt und Garten bei Verwandten, Nachbarn oder Freunden. Der Erlös aus den Aktionen fließt an ein Projekt für Kinder in Haiti, die der Sklavenarbeit entfliehen konnten und nun in einem Schutzhaus der Kindernothilfe leben und zur Schule gehen können.
Aktuelle Pressemeldungen per E-Mail.
mehr