(Duisburg/Dhaka 29. November 2007) Die Kindernothilfe erhöht ihre Soforthilfe für die Opfer des Zyklon „Sidr" in Bangladesch auf 200.000 Euro und bittet weiter dringend um Spenden. Die meisten Opfer erreichen die Kindernothilfe-Partner in Zyklonen-Schutzzentren etwa in Barisal, Hatiya sowie Khulna. Sie wurden bereits vor Monaten für eine solche Überschwemmung aufgebaut. Mit dem Geld unterstützt die Kindernothilfe nun auch den Wiederaufbau.
Die Lage im Süden des Landes ist nach den Sturmschäden weiter angespannt und zahlreiche Küstengebiete sind immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Daher intensiviert die Kindernothilfe ihre Unterstützung für die Partner HEED (Health, Education & Economic Development) und CMCY (Christian Ministry To Children and Youth). Die Mitarbeiter der Organisation HEED haben seit Freitag, 16. November mehr als 10.000 Menschen in Schutzzentren evakuiert. Zwei Drittel davon sind Kinder. Die Opfer des Wirbelsturms werden dort mit sauberem Trinkwasser, Lebensmitteln und Medikamenten versorgt. Vor allem Kinder betrifft die Gefahr von Mineralstoffverlust, Durchfallerkrankungen und drohenden Seuchen.
Von der Wiederaufbau-Hilfe profitieren mehr als 10.000 Kinder und deren Eltern.
Bereits am Freitag, 16. November hatte die Kindernothilfe HEED 10.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt, um Obdachlose in Notunterkünften mit Nahrungsmitteln zu versorgen und erste Maßnahmen für den Wiederaufbau zu ergreifen.
Der Koordinator des Kindernothilfe-Partners HEED, Elgin Saha, steht für telefonische Auskünfte aus dem Katastrophengebiet zur Verfügung.