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Hilfe für Flutopfer in Jakarta: Auswärtiges Amt unterstützt Kindernothilfe

(Jakarta/Duisburg, 12. Februar 2007) Das Auswärtige Amt unterstützt das humanitäre Engagement der Kindernothilfe im indonesischen Überschwemmungsgebiet mit 26.000 Euro.

Überschwemmung Indoensien/ AcehzoomFoto: Christian Jung Seit Anfang Februar führen heftige Monsunregenfälle in der indonesischen Hauptstadt Jakarta zu Überschwemmungen. Mindestens 80 Menschen starben, bis zu 420.000 Einwohner sind obdachlos. Kindernothilfe versorgt in Kooperation mit der Partnerorganisationen „Kampus Diakoneia Modern" (KDM) vor Ort Familien und Kinder mit dringend benötigten Hilfsgütern.

Unmittelbar nach den Überflutungen begann KDM, warme Mahlzeiten an sieben Kontaktpunkten in Jakarta zu verteilen. Freiwillige Helfer bereiten das Essen in den Küchen des Kinderdorfes von KDM zu. Alle Kontaktpunkte liegen in unmittelbarer Nähe von Elendsvierteln. Schon am 6. Februar erreichte Kindernothilfe-Mitarbeiter Christian Jung das Katastrophengebiet. Er hilft, die Maßnahmen mit den Akteuren vor Ort abzustimmen.

Seit dem 6. Februar 2007 unterstützt Kindernothilfe die Essenszubereitung und Verteilung. Ab dem 12. Februar wird das Folgeprogramm für sieben Tage aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.

Zurzeit kocht und verteilt KDM 4.000 Mahlzeiten am Tag. Flankiert wird dieses Programm durch die Verteilung von Trinkwasser. Hierzu wurden für 520 Familien 19-Liter Wasserbehälter angeschafft, die täglich gefüllt werden. Außerdem wurden bereits Hilfsgüter wie Matratzen und Hygieneartikel an 520 Familien vergeben.


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