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Auftakt der "Act Positive"-Jugendkampagne: Jugendkonferenz 2008 in Duisburg

Auftakt der „Act Positive“-Jugendkampagne: Jugendkonferenz 2008 in DuisburgzoomTeilnehmer der Jugendkonferenz in Duisburg. Foto: Ralf Krämer (Duisburg, 17. November 2008) 160 Jugendliche haben auf der "Act Positive" -Konferenz in Duisburg eine Petition zum Thema HIV und Aids-Prävention verabschiedet. Die Forderungen an die Regierungschefs der Europäischen Union werden im Dezember an EU-Parlamentarierer übergeben. Die Konferenz mit Teilnehmern aus Deutschland, den Niederlanden, der Slowakei, Südafrika und dem Sudan ist Auftakt der Kampagne „Act Positive - Aids affects us all", die von den Organisationen ACET, Kindernothilfe, Tear, Woord en Daad und ZOA gestartet wurde. Ziel ist es, europäische Jugendliche zum Thema HIV und AIDS in Entwicklungsländern zu informieren und mit ihnen gegen diese existenzielle Bedrohung ganzer Gesellschaften zu kämpfen.

Drei Tage lang trafen sich die Jugendlichen in Duisburg. Alle engagieren sich in ihren Heimatländern und betreiben Aufklärung zum Thema HIV/ Aids. Gemeinsam unterstützen sie die "Act Positive"-Kampagne.

Die Petition der Jugendkonferenz
Die Jugendlichen der Act Positive - Jugendkonferenz in Duisburg haben folgende Forderungen beschlossen, um die Prävention von HIV und AIDS in der Welt zu verbessern:

Auftakt der „Act Positive“-Jugendkampagne: Jugendkonferenz 2008 in DuisburgzoomJugendliche aus Afrika bei der Jugendkonferenz. Foto: Ralf Krämer Die Kampagne Act Positive - AIDS affects us all
Die Kampagne wird von der Kindernothilfe zusammen mit den niederländischen Partnerorganisationen Woord en Daad, Stichting Tear Fund und Zoa-Vluchtelingenzorg sowie A.C.E.T. aus der Slowakei im Herbst 2008 gestartet. Im Rahmen der Kampagne setzen sich junge Menschen aktiv gegen HIV und AIDS ein und machen auf EU-Ebene auf ihr Anliegen aufmerksam.

Ziel ist es, europäische Jugendliche zum Thema HIV und AIDS in Entwicklungsländern zu informieren und mit ihnen zusammen gegen diese existenzielle Bedrohung ganzer Gesellschaften zu kämpfen. Von HIV und AIDS betroffene Kinder und Jugendliche stehen im Fokus der Kampagne: Sie leiden durch eigene Infizierung, Verlust ihrer Angehörigen und mangelnde Lebensperspektiven extrem unter der Pandemie.

Innerhalb der Kampagne werden Forderungen an die EU-Politik bezüglich ihrer HIV/AIDS-Politik erarbeitet, denen bis 2010 durch die Sammlung von 1.000.000 unterstützenden Unterschriften aus den Niederlanden, Deutschland und der Slowakei Nachdruck verliehen werden soll. mehr Informationen zur Kampagne

Hintergrund: HIV und AIDS
AIDS grassiert: Zurzeit leben weltweit 33,2 Millionen Menschen mit HIV und AIDS. Am stärksten betreffen die Folgen der Pandemie Kinder und Jugendliche - So haben rund 15 Millionen Kinder bereits Vater, Mutter oder beide Eltern an die Immunschwäche verloren, die meisten von ihnen in Afrika südlich der Sahara. Circa zwei Millionen Kinder sind selbst mit dem Virus infiziert, allein 2007 starben 270.000 Mädchen und Jungen an den Folgen von AIDS.


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