
Der Slum Kibera in Nairobi. Foto: Alexandra Höner
(Duisburg/ Nairobi, 7. Januar) Von den schweren Unruhen nach den Wahlen in Kenia sind Projekte der Kindernothilfe nicht betroffen. Das berichten die Kindernothilfe-Partner und der Koordinator in Kenia, Felix Kaloki. Die meisten Büros und Projekte hatten wegen der Weihnachtsferien geschlossen.
In Kibera, dem größten Slum der kenianischen Hauptstadt und einem Brennpunkt der Unruhen, arbeitet der Kindernothilfe-Partner Undugu Society. Mit Unterstützung der Undugu Socitey können Kinder in Kibera zur Schule gehen, Jugendliche und Erwachsenen aus dem Elendsviertel bekommen die Chance, eine Berufsausbildung zu machen oder andere Fortbildungen zu besuchen. Ziel ist es, ihnen zu ermöglichen, das Einkommen der Familien zu verbessern.
Auch hier war die Arbeit nicht direkt betroffen, die Mitarbeiter prüfen jedoch derzeit, ob und wie sie Hilfe leisten können, um die Folgen der Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei zu mildern. Die Situation hat sich seit dem Ende vergangener Woche beruhigt. Die Schulferien wurden offiziell um eine Woche bis zum 14. Januar verlängert.
In Uganda macht sich derweil die Schließung der Grenze zu Kenia bemerkbar. „Wir bekommen kein Benzin mehr", berichten Mitarbeiter des Partners Kitovu Mobile. Die Organisation arbeitet in der ländlichen Region Masaka im Süden des Landes. Der Benzin-Mangel schränkt die Arbeit stark ein, weil die Mitarbeiter die entlegenen Dörfer im Projektgebiet nur per Auto erreichen.
Insgesamt fördern die Kindernothilfe und ihre Partner in Kenia mehr als 7000 Kinder in 27 Projekten. mehr zur Arbeit in Kenia
Angelika Böhling
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