(Duisburg/Rangun, 6. Mai) Nach dem verheerenden Zyklon in Birma stellt die Kindernothilfe 50.000 Euro Soforthilfe für die Opfer bereit und ruft zu Spenden auf. Die Kindernothilfe arbeitet vor Ort mit verschiedenen Organisationen zusammen, die über langjährige Erfahrungen im Land verfügen. Helfen Sie mit Ihrer Spende!
Spendenkonto: 45 45 40
BLZ: 350 601 90
Bank: KD-Bank eG, Duisburg
Stichwort: Zyklon in Birma
In einem ersten Schritt sollen vor allem die Kinder mit Zusatznahrung, Decken sowie frischem Wasser versorgt werden. Allerdings gestaltet sich die Hilfe extrem schwierig. Fehlende Kommunikationsmöglichkeiten und fehlende staatliche Genehmigungen machen das Anlaufen der Hilfsmaßnahmen nur sehr schwer möglich.
Die Tochter des Kindernothilfe-Auslandsvorstands Dietmar Roller, Salome (21), hat den Zyklon in Rangun miterlebt. Sie absolviert dort ein freiwilliges soziales Jahr als Englischlehrerin. „Abends gegen 23 Uhr begann der Sturm, erreichte seine volle Stärke um 2 Uhr. In meiner Wohnung zerbarsten alle Fenster, draußen flogen Wellblech-Dächer durch die Luft, man hörte umstürzende Bäume und Menschen, die schrien. Erst um sechs Uhr morgens begann der Sturm abzuflauen", berichtet die 21-Jährige. Es kursieren nur Gerüchte über das Ausmaß der Katastrophe, gesicherte Informationen von offizieller Seite gibt es kaum: „Wir sind hier mittendrin und wissen doch gar nichts."
Es gibt weder Strom noch Wasser - selbst für die Menschen nicht, die wie Salome in relativen Wohnblocks leben. „Der Preis für Trinkwasser hat sich versechsfacht, kein Supermarkt ist geöffnet. Wer es sich leisten kann, macht Hamsterkäufe, die Armen haben keine Chance, Wasser oder Lebensmittel zu kaufen", erzählt sie am Telefon.
Achtung Redaktionen:
Dietmar Roller, Auslandsvorstand der Kindernothilfe, steht in ständigem Kontakt mit den Helfern vor Ort und steht für Interviews zur Verfügung.
Weitere Informationen:
So arbeitet die Kindernothilfe im Katastrophenfall
Hochauflösendes Foto von Dietmar Roller
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