
Die Robinson-Musical-Preisträger: ab 5. v.l.: Markus Ehrhardt, Gunhild Aiyub, Imke Häusler, Simon Horn. Foto: UNESCO
(26.5.2009 - Brühl/Lippstadt/Duisburg) Das "Robinson Kindermusical - Rechte für Kinder in Äthiopien, Indien, Brasilien und anderswo" wurde am 25. Juni als offizielles UNESCO-Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung" 2009/2010 ausgezeichnet. Der KONTAKTE Musikverlag (Lippstadt) hat das Musical in Kooperation mit der Kindernothilfe im Frühjahr 2009 herausgebracht.
Das Musical erzählt die abenteuerliche Geschichte von Robinson, der mit Hilfe eines Zauberbuchs die harte Wirklichkeit von Kindern in Äthiopien, Indien und Brasilien kennen lernt. Grundlage der Handlung sind die Robinson-Geschichten aus der erfolgreichen Kindernothilfe-Zeitschrift „Kinder, Kinder". Markus Ehrhardt, Autor zahlreicher Kinderlieder, schrieb die Songtexte und Dialoge, der bekannte Kinderliedermacher Reinhard Horn vom KONTAKTE Musikverlag komponierte die Melodien. Zu der CD mit den Songs gibt es ein Lehrerhandbuch mit Noten, Texten und Tipps für die Aufführung. Die Kindernothilfe steuerte Informationen und Aktionsvorschläge für den Unterricht zu den Themen bei, die im Musical vorkommen: Straßenkinder, Kinderarbeit, Wasser, Kinderrechte.
„Die Kindernothilfe ist sehr stolz über diese Auszeichnung der UNESCO", so Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe. „Als die Robinson-Figur Anfang der 90er Jahre ‚geboren' und die ersten Geschichten verfasst wurden, war der Gedanke an ein Musical allenfalls ein Traum. Wir danken dem KONTAKTE Musikverlag für die Realisierung dieses Traums, und wir bedanken uns bei der Jury des UNESCO-Nationalkomitees für die Anerkennung des Musicals als Dekade-Projekt."
Die Vereinten Nationen haben für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die internationale Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. In Deutschland steht diese UN-Dekade unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.
Seit dem offiziellen Beginn der Dekade im Jahr 2005 besteht die Möglichkeit, geeignete Projekte und Initiativen aus Deutschland als offizielle Initiativen auszeichnen zu lassen. Die Fachjury des von der Deutschen UNESCO-Kommission eingesetzten Nationalkomitees entscheidet über die Anerkennung als Dekade-Projekt. Ziel ist es, im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung" herausragende Projekte durch ihre Auszeichnung anzuerkennen und dadurch den Wachstumsprozess der Dekade in ganz Deutschland sichtbar zu machen.
Kontakt:
Gunhild Aiyub
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Gunhild.Aiyub@knh.de