(Duisburg, 18.12.2009). Statt Weihnachtsgeschenke für Kunden und Lieferanten spendet die Firma Gerüstbau Stromberg aus Duisburg in diesem Jahr 7.000 Euro an die Kindernothilfe. Das Geld geht in ein Präventionsprojekt gegen Kinderprostitution in Mumbai, Indien.

Karl-Georg Stromberg (li), Susanne Kehr und Dr. Jürgen Thiesbonenkamp. Foto: Kindernothilfe
Geschäftsführer Karl-Georg Stromberg und sein Team unterstützen die Kindernothilfe schon seit einigen Jahren. "Für mich und meine Mitarbeiter scheint es sinnvoller und nachhaltiger, unser komplettes Weihnachtsbudget in ein wichtiges Projekt der Kindernothilfe zu stecken, als viele kleine Aufmerksamkeiten zu verschenken", so Stromberg. Der Vorschlag der Kindernothilfe, das Präventionsprojekt in Kamathipura, einem riesigen Rotlichtviertel im indischen Mumbai zu unterstützen, fand gleich bei allen Mitarbeitern Zustimmung.
Sex, Armut, Gewalt und Kriminalität sind in Kamathipura allgegenwärtig. Hier kümmert sich die Kindernothilfe um verwahrloste Kinder und bewahrt sie davor, in die Prostitution abzugleiten. In zwei Kindertagesstätten sorgen Sozialarbeiterinnen des Projektes für rund 100 Mädchen und Jungen. Die Kinder erhalten gesunde Mahlzeiten, werden medizinisch versorgt und psychologisch betreut. Die Schulkinder werden mit Schulmaterialien ausgestattet und bei den Hausaufgaben betreut. Die Kleineren werden auf spielerische Weise unterrichtet und können beim Singen, Tanzen und Spielen ihren tristen Alltag vergessen. Nachts finden in den Tagesstätten etwa 150 Mädchen und Jungen einen sicheren Schlafplatz.
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