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Kindernothilfe erhält mit 15.000 Euro dotierten Arnold-Janssen-Preis 2010

Kindernothilfe erhält mit 15.000 Euro dotierten Arnold-Janssen-Preis 2010zoomv.l.: Pater Hans Peters SVD, Kuratoriumsmitglied der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender Kindernothilfe, Dr. Georg Kaster, Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Dietmar Roller, Auslandsvorstand Kindernothilfe, in der Geschäftsstelle der Kindernothilfe in Duisburg. Foto: Krämer (Goch/Duisburg, 16. Juni) Der Arnold-Janssen-Preis 2010 geht an die weltweit tätige Kindernothilfe. Dies gaben der Geschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung, Dr. Georg Kaster, Dietmar Roller, Auslandsvorstand der Kindernothilfe, und Pater Hans Peters SVD, Kuratoriumsmitglied der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung heute bei einem Pressegespräch am Sitz der Kindernothilfe in Duisburg bekannt. Den Preis in Höhe von 15.000 Euro setzt die Kindernothilfe für Projekte gegen den Kinderhandel ein.

„Mit der Verleihung des Arnold-Janssen-Preises an die Kindernothilfe wollen wir einen spürbaren Beitrag zu dem leisten, was Arnold Janssen heute wichtig wäre. Und dazu zählt ganz sicher der tatkräftige Einsatz für die schwächsten und schutzbedürftigsten Mitglieder einer jeden Gesellschaft - die Kinder", so Dr. Georg Kaster, Stiftungsgeschäftsführer der Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung. „Weltweit leben Millionen Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen. Sie leiden unter Mangelernährung und fehlender Gesundheitsversorgung. Sie haben kein Dach über dem Kopf und keinen Zugang zu Bildung. Sie werden als Kindersoldaten und Sexsklaven auf das Schändlichste missbraucht. Mit vorbildlichen Projekten trägt die Kindernothilfe dazu bei, die Not vieler dieser Kinder zu lindern und ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern", so Kaster weiter.

Der Auslandsvorstand der Kindernothilfe zeigte sich erfreut. „Es ist ein ermutigendes Zeichen, dass die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung unsere Arbeit mit diesem Preis auszeichnet. Dafür sagen wir aufrichtig Dank. Wir haben entschieden, das Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro für Projekte zu verwenden, die dem Kinderhandel den Kampf ansagen", erklärte Dietmar Roller.

Der Steyler Missionar Pater Hans Peters SVD, Kuratoriumsmitglied der Arnold Janssen Solidaritätsstiftung und langjähriger Rektor des Mutterhauses der Steyler Missionare, sagte: „Ich freue mich ganz besonders darüber, dass die Wahl des unabhängigen Preisgerichtes auf die Kindernothilfe gefallen ist und ich bin sicher, dass auch Arnold Janssen mit der Wahl des neuen Preisträgers sehr zufrieden ist."

Die Preisverleihung findet im Rahmen der „4. Internationalen Gocher Gespräche" statt. Die hochkarätig besetzte Experten-Tagung trägt den Titel „Kinder - Was ist uns unsere Zukunft wert?" und findet am 23. / 24. Januar 2010 in der Geburtsstadt Arnold Janssens in Goch statt.

Über die Kindernothilfe
Die Kindernothilfe wurde 1959 von Christinnen und Christen in Duisburg mit dem Ziel gegründet, Not leidenden indischen Kindern zu helfen. Im Laufe der Jahre ist sie zu einem der größten christlichen Kinderhilfswerke in Europa gewachsen. Heute fördert und erreicht sie über 568.000 Mädchen und Jungen in 28 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas. Die Förderung, die in erster Linie über Patenschaften geschieht, ist in der Regel ganzheitlich: Die Projekte berücksichtigen neben schulischer und beruflicher Ausbildung immer die Komponenten Gesundheit und Ernährung. Durch die Spenden wird nicht nur das einzelne Kind unterstützt, sondern auch Familien und die Dorfgemeinschaft profitieren.

Über den Arnold-Janssen-Preis
Mit dem mit 15.000 Euro dotierten Preis zeichnet die Arnold-Janssen-Solidaritätsstiftung seit dem Jahr 2004 alle zwei Jahre Persönlichkeiten oder Initiativen aus, die sich im Geiste des bedeutenden Gochers und Gründers des Steyler Missionswerkes Arnold Janssen, besondere Verdienste erworben haben. Preiswürdig sind laut dem Preisstatut „hervorragende Leistungen technischer, wirtschaftlicher, erzieherisch-kultureller oder sozialer Natur zur nachhaltigen Entwicklung und Lösung existentieller Armutsfragen, der Einsatz für das Leben, für Grundrechte und den Frieden sowie für den ökumenischen und interreligiösen Dialog." Über die Vergabe entscheidet ein unabhängiges, 13-köpfiges Preisgericht, dem neben Vertretern der Stadt Goch und des Steyler Missionswerkes auch zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angehören. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren Sant'Egidio (2004), Kirche in Not (2006) und Deutsche Hospiz Stiftung (2008).

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