(Duisburg, 19. September 2012) Nachhaltige Armutsbekämpfung durch fairen Handel, das ist eines der Ziele der Kindernothilfe. Als Gründungsmitglied von „TransFair" will die Kindernothilfe während der zurzeit stattfindenden „Fairen Woche" die positiven Wirkungen des fairen Handels in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken.

Foto: Ralf Krämer
Die Kindernothilfe setzt sich neben der Verbesserung der Lebenssituation von benachteiligten Kindern immer auch für verbesserte Lebensstrukturen der gesamten Gemeinschaft ein. Fairer Handel ist ein Teil dieser Bemühungen. Löhne und Arbeitsbedingungen sind gerecht, die Menschen erhalten Alternativen zu ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen und zum ausschließlich gewinnorientierten Zwischenhandel. Auf diese Weise wirken auch einige Partner der Kindernothilfe auf den Markt ein: In den Philippinen beispielsweise vermarkten sie Mangofrüchte, in Kenia wiederum stellen Menschen mit körperlichen Behinderungen Schmuck und Kleidung her. Diese Produkte werden in viele Länder exportiert und auch in deutschen Eine-Welt-Läden verkauft.
Über die positiven ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen des fairen Handels haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindernothilfe am Mittwochvormittag noch einmal informiert. Gleichzeitig kamen sie ins Gespräch mit Gästen von den Philippinen, die in ihrer Heimat die fair gehandelten Mangos anbauen. Auch hier wurde deutlich: Die Stärkung der Selbsthilfekräfte führt zu einer eigenverantwortlichen und erfolgreichen Lebensgestaltung.
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Christian Herrmanny