(Port-au-Prince/ Duisburg, 13.01.10) Die Kindernothilfe-Projekte in Port-au-Prince sind schwer beschädigt. Das berichtet ihr lokaler Partner in Haiti, die Heilsarmee. Danach sind unter anderem zwei gemeinsam geförderte Schulen sowie ein Kinderheim betroffen. Um rasch medizinische Notfallhilfe leisten zu können, haben humedica e.V. aus Kaufbeuren und die Kindernothilfe heute eine Kooperation vereinbart. Kindernothilfe-Koordinator Ruben Wedel wird morgen früh gemeinsam mit den erfahrenen Medizinern von humedica nach Port-au-Prince aufbrechen.

Foto: Jürgen Schübelin/Kindernothilfe
Über Tote und Verletzte konnte die Heilsarmee in Haiti bislang keine Angaben machen, es werden aber Kinder und Jugendliche aus den Projekten vermisst. Kindernothilfe-Koordinator Alinx Jean-Baptiste meldete sich per Mail: Er und seine Familie haben überlebt, aber das Kindernothilfe-Büro ist teilweise zerstört.
Das humedica-Team besteht aus vier Ärzten, einer Krankenschwester, einem Pfleger sowie zwei Koordinatoren. Sie haben ein so genanntes Medi-Kit dabei, mit dem bis zu 3.000 Patienten erstversorgt werden können.
Spenden unter dem Stichwort „Erdbeben Haiti"
Kindernothilfe-Spendenkonto: 45 45 40
KD Bank eG: BLZ 350 601 90
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