Armut, Trauer und Gelegenheitsjobs bestimmen den Alltag der Jugendlichen in Kenia. Eine Ausbildung und damit entstehende Zukunftsperspektiven helfen den Mädchen und Jungen aus dem Elend. Unterstützen Sie unsere Aktion 1+3=4
Hier zählt Ihre Spende gleich vierfach!
Die Kindernothilfe kann für bestimmte Projekte Zuschüsse bei der Europäischen Kommission beantragen. Dabei bitten wir um Unterstützung für ein konkretes Vorhaben, das sich durch seinen innovativen und nachhaltigen Charakter auszeichnet. Gleichzeitig verpflichten wir uns, 25 Prozent der Kosten durch Spenden selber aufzubringen. Die Europäische Kommission trägt dann den größten Anteil von 75 Prozent. Das bedeutet: Für jeden Euro Eigenanteil aus Spenden erhält die Kindernothilfe drei Euro an öffentlichen Geldern dazu.
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Spendenkonto 45 45 40
BLZ 350 601 90
KD-Bank eG
Stichwort: Z57395, Aktion 1+3=4 Jugendliche in Kenia
Business Clubs als Chance
Es geht um so vieles bei diesem Kindernothilfe-Projekt: um das Wohl der Jugendlichen wie Christabel (Name geändert). Ihre Ausbildung zur Scheiderin ist in Mathare, einem großen Slumgebiet in Nairobi, eigentlich gar nicht möglich. Hier leben 500.000 Menschen dicht gedrängt in kleinen selbst zusammengeschusterten Hütten unter schwierigsten Bedingungen. Kaum ein Kind geht zu Schule, nur wenige können Lesen und Schreiben. Christabel ist nicht nur nur bald fertig ausgebildet, sondern man wird ihr auch helfen, einen Arbeitsplatz als Schneiderin zu finden - angesichts einer Arbeitslosenquote von 55% unter Kenias Jugendlichen ist das alles andere als selbstverständlich. Christabel erhielt eine Chance.
Gemeinsam zum Erfolg
Möglich macht dies ein groß angelegtes Projekt von Kindernothilfe gemeinsam mit der Europäischen Union und gleich drei Partnerorganisationen in Kenia: der Presbyterian Church Of East Africa, der Anglican Church of Kenya Diocese of Mt. Kenya West und dem Nairobits Trust, einer kenianischen Stiftung. Die lokalen Partner sind in ihrer Region verwurzelt. Das hilft sehr, das große Vorhaben umzusetzen, in den nächsten vier Jahren über 1.500 Mädchen und Jungen nicht nur auszubilden, sondern sie auch in Lohn und Brot zu bringen. Wie das funktionieren kann, erklärt Ehud Gachuku, Direktor eines Ausbildungszentrums der Presyterianischen Kirche: „Es beginnt bereits bei der Auswahl der Jugendlichen: wir arbeiten mit Selbsthilfegruppen, die Jugendliche vorschlagen und bereit sind, diese während der einjährigen Ausbildung zu unterstützen.

Die Jugendlichen sind sehr motiviert. Foto: KNH
Die Jugendlichen sind dankbar für Ihre Chance
Diese Auszubildenden sind erfahrungsgemäß sehr motiviert. 40% der Jugendlichen müssen Mädchen sein. In den nächsten vier Jahren bilden wir Mädchen und Jungen in Berufen wie Automechaniker, Bauhandwerker, Metallverarbeiter, Hauswirtschafter und Schneider aus. Nach Ende der Ausbildung suchen wir gemeinsam mit den Selbsthilfegruppen nach einer festen Anstellung. Wenn das nicht klappt oder gewünscht wird, bereiten wir sie in Business Clubs, die ähnlich wie Selbsthilfegruppen organisiert sind, auf ihre Selbstständigkeit vor", so Ehud Gachuku. Christabel will in den Business Club. Als Schneiderin ist eine Festanstellung eher selten und da ist ihr das Angebot sehr willkommen, mehr darüber zu erfahren, wie man sich erfolgreich selbstständig macht und dieses Wissen mit anderen zu teilen. Erfahrungen mit Aufträgen hat sie schon: ihre ehemalige Grundschule wurde dieses Jahr von ihrem Ausbildungsjahrgang mit einer Lieferung Schuluniformen versorgt.
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