Bei dem Völkermord in Ruanda im Jahr 1994 wurde fast eine Million Menschen ermordet. Unter diesem nationalen Trauma leiden auch heute noch viele Menschen. Besonders Witwen und Waisen leben oft in großer Armut. Selbsthilfegruppen verbessern ihre Situation. In der Gemeinschaft erfahren die Mitglieder Solidarität und Stärkung und entwickeln ein nie gekanntes Selbstvertrauen. Sie sparen gemeinsam Geld. Die angesparte Summe können sie reihum als Kredit in Anspruch nehmen, um sich zum Beispiel ein kleines Geschäft aufzubauen.
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Am 6. April 1999 begann in Ruanda ein Völkermord, der an Grausamkeit und Geschwindigkeit beispiellos in der Weltgeschichte ist. Innerhalb von nur 100 Tagen kam rund eine Million Menschen ums Leben. In diesem Jahr jährt sich dieser Genozid zum 15. Mal. Kindernothilfe-Auslandsvorstand Dietmar Roller kam kurz nach dem Geschehen nach Ruanda, um überlebende Kinder zu retten. Vor wenigen Wochen besuchte er das Land erneut.
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