Hunger, Aids und Trockenheit bestimmen das Leben in Swaziland. Doch jetzt nehmen die Frauen in 10 Dörfern ihr Leben selbst in die Hand. In Selbsthilfegruppen organisieren sich die Frauen und machen sich stark für eine gute Wasserversorgung in ihren Dörfern. Unterstützen Sie unsere Aktion 1+3=4
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Spendenkonto 45 45 40
BLZ 350 601 90
Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank
Stichwort: Z57431 Wasserversorgung Swaziland
Hier zählt Ihre Spende gleich vierfach!
Die Kindernothilfe kann für bestimmte Projekte Zuschüsse bei dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung (BMZ) beantragen. Dabei bitten wir um Unterstützung für ein konkretes Vorhaben, das sich durch seinen innovativen
und nachhaltigen Charakter auszeichnet. Gleichzeitig verpflichten wir uns, 25 Prozent der Kosten durch Spenden selber aufzubringen.
Das BMZ trägt dann den größten Anteil von 75 Prozent. Das bedeutet: Für jeden Euro Eigenanteil aus Spenden erhält die
Kindernothilfe drei Euro an öffentlichen Geldern dazu
Der Kampf ums Wasser
Zwelisha tanzt. Sie ist unglaublich stolz auf das was sie gemeinsam mit den anderen Frauen bereits geleistet hat. Eine Straße ist das Werk ihrer Gruppe. Das darauf ein Schulbus fährt und ihre Kinder abholt auch. Dabei steht die wichtigste Arbeit noch bevor: der Kampf ums Wasser.
Gemeinsam sind die Frauen stark! Foto: Karl Pfahler
Gemeinsam stark durch Selbsthilfegruppen
Seit ein paar Jahren organisieren sich die Frauen - auch mit Hilfe der Kindernothilfe - in Selbsthilfegruppen und verändern ihr Land von unten. Ganz direkt, ganz pragmatisch. Was sollen sie sonst tun im Königreich Swasiland, in dem Hunger und Aids die größten, aber noch lange nicht die einzigen Probleme sind. Ein neues Projekt der Kindernothilfe gemeinsam mit ihrem örtlichen Partner Swaziland Conference of Churches (SCC) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wird die Versorgung mit Regenwasser verbessern und allerhand im Alltag der Kleinbauern und ihrer Kinder ändern. Neu an diesem Projekt wird die systematische und nachhaltige Herangehensweise sein, das Regenwasser optimal nutzbar zu machen. Die Technik und Erfahrungen dazu stammen von weit her: aus Indien.
Zwelisha tanzt vor Freude. Foto: Silvia Beyer
Unser Ziel: Der Sieg gegen den Hunger
Zwelisha und die vielen anderen Frauen der Selbsthilfegruppen wissen schon seit langem, dass sie eines Tages hart anpacken müssen, um endlich ohne Hunger von den Erträgen der Landwirtschaft leben zu können. Sie müssen alles tun, damit der Boden das wenige Wasser aufnimmt, dass fällt. Jetzt wurde ihre Selbsthilfegruppe gemeinsam mit anderen in 10 Dörfern in der Region Shiselweni, die im Südosten des Landes liegt, ausgewählt. Es ist ein Gebiet, das zu den ärmsten, trockensten und strukturschwächsten des Landes zählt. Jahr für Jahr schwindet der Mutterboden durch Erosion dahin, es gibt kaum noch Wälder und die wenigen Weideflächen sind hoffnungslos übernutzt. Zwelisha und mit ihr weitere 1.300 Menschen in ihren Dörfern, darunter etwa 500 Kinder werden bald von diesem Projekt profitieren. Sie werden gemeinsam mit anderen Selbsthilfegruppen und den Männern ihrer Dörfer Erdwälle und Teiche anlegen und ausgetrocknete Bohrstellen wieder nutzbar machen. Ist diese Arbeit getan, sollen 10.000 Ostbäume gepflanzt werden. Die Jugendlichen der Dörfer werden mithelfen. Sie sollen bereits an zukünftige Geschäftsmodelle herangeführt werden und Setzlinge vermehren, die verkauft werden können. Dafür brauchen sie Wasser. Genauso wie für die Stein- und Ziegelproduktion, die sie ebenfalls kommerziell betreiben sollen. Noch ein paar Jahre, dann gibt es für Zwelisha und ihre tüchtigen Kolleginnen wieder einen Grund zum Tanzen: ihr Sieg gegen den Hunger.
Besonderheit des Projektes
Das auf afrikanische Verhältnisse angepasste indische Wasserschutz-Konzept soll nach seinem Abschluss auch in anderen afrikanischen Regionen verbreitet werden.
Ihre Spende für Swasiland hilft:
- Die ländliche Bevölkerung unabhängig von Lebensmittelhilfen zu machen
- Die natürlichen Ressourcen wie Boden, Wald und Weideflächen schonend zu bewirtschaften
- Jugendliche in Planung und Umsetzung einzubeziehen und ihnen so Selbstvertrauen und ein Einkommen zu geben
So hilft Ihre Spende:
Wie die Kindernothilfe Ihr Geld einsetzt
Die Kindernothilfe informiert ihre Paten und Spender jährlich, wie die eingegangen Spendenmittel verwendet und welche Projekte damit unterstützt werden. Von jedem gespendeten Euro kommen 85,8 Cent direkt den Kindern bzw. Projekten zugute.
Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht, wie Ihre Spenden verwendet werden.
Für Ihre Spende danken wir ihnen von Herzen!
Spenderservice
1+3=4: Jahresbericht 2011