Kindernothilfe e. V.

Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe

Nyenga gehört zu den rückständigsten Gebieten Ugandas. Hier leben die Ärmsten der Armen, unter Ihnen besonders viele Kinder. Ihnen fehlt es an Nahrung, sauberem Trinkwasser sowie einfachster medizinischer Versorgung. Helfen Sie den Kindern und Ihren Familien auf dem Weg in eine bessere Zukunft - unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende!

Unterstützen Sie die Kinder in Uganda mit Ihrer Spende. Foto: Ralf Krämer, KindernothilfeHelfen Sie mit Ihrer Spende!

Spendenkonto 45 45 40
BLZ 350 601 90
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Stichwort: Z57375, Hilfe zur Selbsthilfe, Uganda

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Hungernde Kinder
Jonah (Name geändert) ist erst sieben Jahre alt, doch sein Blick hat nichts von einer unbeschwerten Kindheit. Vor zwei Jahren starb sein Vater an Malaria. Seitdem muss die Familie ohne ihn zurechtkommen. Der Vater hatte als Fischer auf dem Viktoriasee ein wenig Geld verdient. Jonahs Mutter lebt mit ihren Kindern in einer maroden Lehmhütte. Sie baut Kartoffeln, Maniok und grünes Gemüse an. Doch auf dem felsigen Acker gedeiht kaum genug, um die Kinder zu versorgen. Mit sieben Jahren arbeitet Jonah, statt in die Schule zu gehen. Tagein tagaus sammelt er Holzkohle ein, die andere auf den brandgerodeten Flächen übersehen haben. Er schleppt sie ins nächst größere Dorf, um sie für sehr wenig Geld zu verkaufen. So können er und seine Geschwister wenigstens einmal am Tag etwas Warmes essen. Fragt man ihn, was er sich wünscht: „...jeden Tag genug zu essen und dass ich wieder zur Schule gehen kann!" Doch ohne Hilfe geht dieser Traum wohl nicht in Erfüllung.

Viele Mütter können als Alleinversorger kaum für ihre Kinder sorgen. Foto: Ralf Krämer, KindernothilfeViele Mütter können als Alleinversorger kaum für ihre Kinder sorgen. Foto: Ralf Krämer Landflucht
Hohe Arbeitslosigkeit, durch Monokultur ausgelaugte Böden, schlechte hygienische Bedingungen - den Vätern erscheint die Situation oft so aussichtslos, dass sie ihre Familien verlassen und sich auf die verzweifelte Suche nach Arbeit in der Stadt begeben. Die Mütter, nun Alleinversorger, müssen die kargen Äcker ohne Hilfe bestellen, um ihren Kindern wenigstens einmal am Tag etwas zu Essen geben zu können. Zusätzlich zu den eigenen Kindern, müssen häufig Nichten und Neffen versorgt werden, die ihre Eltern durch Malaria, Cholera oder Aids verloren haben.

Wasserstelle = Krankheitsquelle
Der Zugang zu sauberem Trinkwasser in der Region ist begrenzt. Oft teilen sich Mensch und Tier eine einzige Wasserstelle. Dies ist eine Brutstätte für lebensgefährliche Keime. Neben Typhus und Cholera werden auch einfache Durchfallerkrankungen für die mangelernährten, geschwächten Kinder schnell zur tödlichen Bedrohung.

Kinder aus Uganda. Foto: Pascal Amos RestKinder aus Uganda. Foto: Pascal Amos Rest Starke Mütter - starke Kinder
Gemeinsam mit unserem erfahrenen Partner African Evangelistic Enterprise (AEE) haben wir im Osten Ugandas ein neues Projekt gestartet. Insgesamt soll 9.000 Kindern und ihren Familien geholfen werden. Die Mütter, unter ihnen Jonahs Mutter, sind mit Feuereifer dabei. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe" haben sich die Frauen der Region in Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Dort lernen sie, ihre Probleme gemeinsam zu lösen. Die Frauen tauschen sich aus, lernen wie sie ihre Äcker besser bewirtschaften können, so dass ihre Kinder in Zukunft keinen Hunger mehr leiden müssen. Gemeinsames Sparen ermöglicht es ihnen, sich ein zweites Standbein aufzubauen - zum Beispiel eine kleine Schweinezucht: diese sichert zusätzlich zu den Ernteerträgen ein Zubrot. So können die Frauen ihre Kinder endlich wieder richtig ernähren und sie in die Schule schicken.

Mit gutem Beispiel voran
Viele mangelernährte Kinder wuchsen bisher unter schlechten hygienischen Bedingungen auf und waren oft krank und schwach. Dies soll sich nun ändern. Die Mitglieder der Selbsthilfegruppen gehen mit guten Beispiel voran. Sie reinigen gemeinsam mit den anderen Dorfbewohnern die Wasserstellen. Tiere und Müll werden in Zukunft von ihnen ferngehalten. Die Kinder erhalten, wie ihre Eltern, in den neu gegründeten Gesundheitsstationen Hygieneschulungen. So lernen sie, sich vor lebensgefährlichen Keimen zu schützen. In den Dörfern werden Gesundheitsassistentinnen ausgebildet, eine medizinische Grundversorgung ist in Zukunft somit gesichert.

Bitte unterstützen Sie die Kinder und Familien mit Ihrer Spende.

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