Kindernothilfe e. V.

Vermeidung von Kinderprostitution

Ausweg aus dem Rotlicht-Viertel

In Kamathipura, einem riesigen Rotlichtviertel im indischen Mumbai, sind Sex, Armut, Gewalt und Kriminalität allgegenwärtig. Während die Mütter ihren Körper verkaufen müssen, um zu überleben, verwahrlosen ihre Kinder auf der Straße. Für Mädchen, die in diesem Umfeld aufwachsen, ist der Weg in die Prostitution nahezu vorbestimmt. Die Kindernothilfe unterstützt ein Projekt, das sie vor diesem Schicksal bewahren will (Projekt 22518/AF/13).

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Spendenkonto: 45 45 40
BLZ: 350 601 90
Bank: KD-Bank eG
Verwendungszweck: Z57296, Kinderprostitution

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Kamathipura - größtes Rotlichtviertel Indiens

Mumbai - ehemals Bombay - ist Indiens bedeutendste Wirtschafts- und Handelsmetropole. Doch Reichtum und Armut liegen hier dicht beieinander. Wolkenkratzer, Symbole des Wohlstands einer Minderheit, erheben sich neben Elendsvierteln. Im Herzen der 14-Millionen-Metropole befindet sich Kamathipura, das größte Rotlichtviertel des Landes. Über 20.000 Prostituierte bieten hier ihre Dienste an. Millionen Rupien werden täglich umgesetzt. Gewinner sind die unzähligen Zuhälter und Bordellbesitzer. Für die Frauen und Mädchen, die ihren Körper verkaufen müssen, um zu überleben, bleibt nicht viel übrig. Armut, Arbeitslosigkeit, Leichtgläubigkeit oder gar ein Verkauf durch die eigenen Eltern haben sie in die Prostitution getrieben.

Kinder sind extrem gefährdet
Neben ihrer Arbeit im Elend von Kamathipura haben die Frauen kaum Zeit, sich um ihre Kinder zu kümmern. Die Mädchen und Jungen der Prostituierten verbringen den größten Teil des Tages auf der Straße. Oft sind sie unterernährt, krank und durch den täglichen Umgang mit dem Milieu traumatisiert. Die Mütter träumen zwar von einer besseren Zukunft für ihre Kinder. Doch in den meisten Fällen ist ihr Schicksal besiegelt: Die Mädchen treten in die Fußstapfen ihrer Mütter und einige Jungen werden Zuhälter wie ihre unbekannten Väter.

Navjeevan ProjectzoomMädchen beim Unterricht. Foto: Kindernothilfe Kinder vor Prostitution bewahren
Ein Projekt der Kindernothilfe verhindert, dass die Kinder in die Prostitution abgleiten und eröffnet den Müttern eine Existenzgrundlage jenseits des Rotlichtmilieus. Partner vor Ort ist die indische Mar Thoma Kirche. In zwei Kindertagesstätten kümmern sich Sozialarbeiterinnen des Projektes um rund 100 Mädchen und Jungen. Die Kinder erhalten gesunde Mahlzeiten, werden medizinisch versorgt und psychologisch betreut. Die Schulkinder werden mit Schulmaterialien ausgestattet. Nach der Schule helfen ihnen qualifizierte Lehrkräfte bei den Hausaufgaben oder geben Nachhilfeunterricht. Die Kleineren werden auf spielerische Weise unterrichtet und können beim Singen, Tanzen und Spielen ihren tristen Alltag vergessen. Nachts finden in den Tagesstätten etwa 150 Mädchen und Jungen einen sicheren Schlafplatz.

Zukunft jenseits von Kamathipura
Den Tagesstätten ist eine Beratungsstelle für die Mütter angeschlossen. Hier finden die Frauen jemanden, der ihnen zuhört und bei Problemen zur Seite steht. Und was noch wichtiger ist: Den Prostituierten werden Alternativen zur Arbeit im Rotlichtmilieu aufgezeigt. In Selbsthilfegruppen treffen sie sich regelmäßig mit anderen Müttern: zum Reden, gegenseitigen Mut machen und Geld sparen. Die Ersparnisse werden reihum in Form von Kleinkrediten an die einzelnen Frauen vergeben. Mit Hilfe dieser Kredite können sie sich mit kleinen Geschäftsideen selbstständig machen und sich so eine Existenz jenseits der Prostitution aufbauen.

Die Frauen und Kinder aus Kamathipura benötigen unsere Hilfe. Ohne Unterstützung von außen können sie den Teufelskreis der Prostitution nicht durchbrechen. Wer in Kamathipura als Mädchen geboren wird, hat das Recht auf eine Alternative zum Leben als Prostituierte.

Bitte helfen Sie mit einer Spende und ermöglichen Sie den Kindern von Kamathipura eine bessere Zukunft.

Online spenden Spendenkonto 45 45 40
BLZ: 350 601 90
Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank
Stichwort: Z57296, Kinderprostitution, Indien

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