Auch in diesem Jahr führt der Monsunregen in Pakistan zu dramatischen Überschwemmungen. 199 Menschen kamen bislang ums Leben, mehr als 200.000 sind auf der Flucht, rund 500.000 Häuser wurden beschädigt. Die Kindernothilfe leistet nach der Flut im vergangenen Jahr erneut Nothilfe und stellt zunächst 100.000 Euro für einen humanitären Einsatz mit ihren lokalen Partnern bereit.
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Ein Jahr nach Beginn der Katastrophe: Dauerprobleme im Land wie Mangelernährung, Bildungsnotstand und Ausbeutung haben sich auf lange Sicht verschärft. 10.000 Schulen sind zerstört, für 3,5 Millionen Kinder ist die Gesundheits- und Ernährungssituation immer noch kritisch. Umsichtiger Wiederaufbau und Armutsbekämpfung sind jetzt gefragt.
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In Sangla Hill sind viele Kinder Opfer des pakistanischen Feudalsystems. Die landlosen Bauern und ihre Kinder geraten fast regelmäßig in sklavenähnliche Abhängigkeit auf den Ländereien und Haushalten von Großgrundbesitzern. Vor allem Mädchen müssen Schwerstarbeit leisten. Die achtjährige Khalida musste lange Zeit von morgens bis abends arbeiten - ohne Lohn, sie konnte keine Schule besuchen und war willkürlicher Gewalt völlig schutzlos ausgeliefert. Khalida war zu einer Kindersklavin geworden. Die Kindernothilfe unterstützt ein Projekt, das speziell Hilfe für Mädchen leistet und ihnen eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht.
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Die Journalistin Katharina Nickoleit besuchte das Frauenhaus im pakistanischen Sangla Hill. Das Projekt bietet nicht nur Schutz vor Gewalt - mit Unterstützung der Kindernothilfe lernen Mädchen und Frauen hier auch, ein emanzipiertes Leben aufzubauen.
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Die Situation in Pakistan ist für Kinder sehr gefährlich: Ihre Rechte werden durch die anhaltende instabile politische Lage und skrupellose Großgrundbesitzer eingeschränkt. Gerade jetzt ist die Arbeit der Kindernothilfe dort besonders wichtig.
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Sie suchen ein besseres Leben und landen im Elend: 100.000 Menschen wohnen in den Slums von Islamabad, der Hauptstadt Pakistans. Viele von ihnen kommen aus armen, ländlichen Regionen in der Hoffnung auf Arbeit. Sie stranden in einem der Elendsviertel, leben ohne Strom, Wasser, Toiletten. Kinder haben es hier schwer, Mädchen wie Hina (14) haben kaum eine Chance. Sie ist behindert, konnte noch als Jugendliche kaum sprechen. Dank der Mitarbeiter des Kindernothilfe-Partners EPS unterhält sie ihre Freunde heute mit Geschichten und lernt Nähen. EPS fördert behinderter Kinder und Jugendliche mit deren Familien.
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Viele pakistanische Kinder erfahren Tag für Tag körperliche Gewalt von ihren Eltern und Lehrern. Doch die pakistanische Gesellschaft sieht weg. Mit einer Spende helfen Sie nun vierfach, denn für jeden Euro Spende erhält die Kindernothilfe drei weitere Euro Zuschüsse.
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