Pakistan
Die Arbeit der Kindernothilfe in Pakistan
Karte: Kindernothilfe
| Projekte: | 19 |
| Erreichte Kinder: | 1.716 |
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| Entwicklung im Jahr 2009 | mehr |
| Stand: Mai 2010 |
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In Sangla Hill sind viele Kinder Opfer des pakistanischen Feudalsystems. Die landlosen Bauern und ihre Kinder geraten fast regelmäßig in sklavenähnliche Abhängigkeit auf den Ländereien und Haushalten von Großgrundbesitzern. Vor allem Mädchen müssen Schwerstarbeit leisten. Die achtjährige Khalida musste lange Zeit von morgens bis abends arbeiten - ohne Lohn, sie konnte keine Schule besuchen und war willkürlicher Gewalt völlig schutzlos ausgeliefert. Khalida war zu einer Kindersklavin geworden. Die Kindernothilfe unterstützt ein Projekt, das speziell Hilfe für Mädchen leistet und ihnen eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht.
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Foto: Nusch
Die Journalistin Katharina Nickoleit besuchte das Frauenhaus im pakistanischen Sangla Hill. Das Projekt bietet nicht nur Schutz vor Gewalt - mit Unterstützung der Kindernothilfe lernen Mädchen und Frauen hier auch, ein emanzipiertes Leben aufzubauen.
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Foto: Reuters
Mehr als eine Million Menschen sind in Pakistan auf der Flucht. Kindernothilfe baut im Flüchtlingslager Brot-Backöfen auf. Außerdem bieten Kinderzentren Schutz und Geborgenheit für Flüchtlingskinder.
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Foto: Denker
Die Situation in Pakistan ist für Kinder sehr gefährlich: Ihre Rechte werden durch die anhaltende instabile politische Lage und skrupellose Großgrundbesitzer eingeschränkt. Gerade jetzt ist die Arbeit der Kindernothilfe dort besonders wichtig.
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Foto: Education Promotion Society
Am Ufer des Indus leben die ärmsten Familien Pakistans - bedroht von Krankheiten, extremer Armut und Überschwemmungen des Flusses. Die Kindernothilfe bietet medizinische Grundversorgung und finanzielle Beratung zur Hilfe an.
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Foto: Roller
Sie suchen ein besseres Leben und landen im Elend: 100.000 Menschen wohnen in den Slums von Islamabad, der Hauptstadt Pakistans. Viele von ihnen kommen aus armen, ländlichen Regionen in der Hoffnung auf Arbeit. Sie stranden in einem der Elendsviertel, leben ohne Strom, Wasser, Toiletten. Kinder haben es hier schwer, Mädchen wie Hina (14) haben kaum eine Chance. Sie ist behindert, konnte noch als Jugendliche kaum sprechen. Dank der Mitarbeiter des Kindernothilfe-Partners EPS unterhält sie ihre Freunde heute mit Geschichten und lernt Nähen. EPS fördert behinderter Kinder und Jugendliche mit deren Familien.
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Foto: Kindernothilfe
Ahmed floh mit seiner Familie aus dem Swat-Tal vor den Kämpfen zwischen den Taliban und der Armee. Nach traumatischen Kriegserlebnissen in seinem Heimatort lebt er nun in einem Flüchtlingslager. Die Kinderzentren in dem Lager, geleitet von dem Kindernothilfe-Partner SPARC, sind zurzeit das einzig Positive im Leben des Jungen.
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