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Wie wir seit der Flut helfen - eine Übersicht

Pakistan Ein Jahr Nach der Flutzoom

Soforthilfe:

Dank enormer Spendenbereitschaft - 8,6 Millionen Euro - konnten wir bis 140.000 Menschen helfen zu überleben. Die Soforthilfe umfasste neben der Verteilung von Essen, sauberem Wasser und Hygienemitteln auch die Errichtung von Kinderzentren.

Kinderzentren:

87 Kinderzentren hat die Kindernothilfe seit der Flut in Pakistan aufgebaut. Dort wird vor allem die Grundernährung der Kinder gesichert. Die Zentren ermöglichen ihnen auch schulischen Unterricht, einen geregelten Tagesablauf und psychosoziale Betreuung. Alle Kinder wurden zudem registriert, um zur Verhinderung von Kinderhandel beizutragen. Einige der Zentren werden im kommenden Jahr als Schulen weiter bestehen, bis die Kindernothilfe durch langfristige Entwicklungsprojekte nachhaltige Strukturen aufgebaut hat.

Wiederaufbau und Entwicklung:

Die Flut hat die Dauerprobleme im Land wie Mangelernährung, Bildungsnotstand und Ausbeutung verschärft. 10.407 Schulen und andere Bildungseinrichtungen wurden durch die Flut zerstört. Die Gesundheits- und Ernährungslage von rund 3,5 Millionen Kindern ist weiterhin kritisch, viele sind schwer traumatisiert. Um mitzuhelfen, diese Probleme langfristig zu lösen, baut die Kindernothilfe nicht nur Schulen wieder auf, sondern stärkt die Menschen auch wirtschaftlich und politisch mit Entwicklungsprojekten.

Mehr zum Thema Kinderzentren, Wiederaufbau und Entwicklung in den Reportagen:
Hoffen und Bangen nach der Flut
Viele Träumen immer wieder von der Nacht, als das Wasser kam 

Engagement für Straßenkinder:

 In Pakistan werden Kinder gehandelt und zum Arbeiten und Betteln auf den Straßen der Großstädte gezwungen. Die Kindernothilfe engagiert sich in vier Großstädten mit Straßenkinderzentren, in denen diese Kinder Schutz finden. Da die Flut noch mehr Kinder auf die Straße getrieben hat, weitet die Kindernothilfe ihr Programm für sie aus. Mehr


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