Chile
Die Arbeit der Kindernothilfe in Chile
Karte: Kindernothilfe
| Projekte: | 27 |
| Erreichte Kinder: | 4.528 |
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| Länderinformation | mehr |
| Entwicklung im Jahr 2009 | mehr |
| Stand: Mai 2010 |
Der Kindernothilfe-Partner ANIDE in Chile hat eine neue Postadresse. Paten, die Briefe an ihre Patenkinder in einem ANIDE-Projekt schicken möchten, sollten folgende Anschrift nutzen:
Fundación ANIDE
Casilla 11-60 V. Mackenna
Código Postal 775 90 02
Santiago de Chile
CHILE
Vorweg kommt wie bisher der Name des Patenkindes und darunter die Registernummer.
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Foto: PA
"Hier ist so vieles kaputt, es ist unglaublich, was dieses Beben aus Chile gemacht hat". Betroffen berichtet unser Chile-Koordinator Jose Horacio Wood seit Tagen am Telefon, wie es um sein Land steht. Jedes Telefonat offenbart neue Schäden und spiegelt die wachsende Verzweiflung. Nach dem Erdbeben kümmern wir uns zusammen mit unserer Partnerorganisation ANIDE in erster Linie um traumatisierte Kinder und Jugendliche. Bitte unterstützen Sie unsere Hilfe mit einer Spende!
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Foto: Engel
In der chilenischen Stadt Lota sind bis zu 60 Prozent der Bevölkerung arbeitslos, 30 Prozent leben unter der Armutsgrenze. Alkoholismus, Drogen, Kriminalität, mangelnde Perspektiven und Gewalt in der Familie sind in den Armenvierteln traurige Realität. Die Kindernothilfe unterstützt das Kinder- und Jugendnetzwerk „Lota" der Organisation „La Caleta". Ziel der Arbeit: die Kinder werden gestärkt und lernen, ihr Leben selber in die Hand zu nehmen. So soll sich auf Dauer die Situation in der Stadt verbessern.
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Jugend in Achupallas, einem Armenviertel an den Hängen oberhalb der Küstenstadt Vina del Mar, bedeutet oft: Leben ohne Perspektive. 30 Prozent der Jungen und Mädchen verlassen die Schule ohne Abschluss. Die meisten Familien sind sehr arm, Drogen und Alkohol, Gewalt und missbrauch sind verbreitet. Die Kindernothilfe unterstützt die Musikschule 'Escuela Popular de Música' . Dort erfahren Mädchen und Jungen was es heißt, kreativ zu sein und Erfolgserlebnisse zu feiern.
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Foto: Kindernothilfe
In den Armenvierteln Santiagos, der Hauptstadt von Chile, hat jedes vierte Kind eine Mutter, die jünger als zwanzig Jahre ist. Die oft erst Zwölf- bis 16jährigen stehen häufig ganz alleine da und sind mit ihrer Mutterrolle völlig überfordert. Darunter leiden ganz besonders ihre Kinder. Das Projekt „Ayudando a crecer“ setzt sich für junge Mütter und ihre Babys ein.
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Stabilität im Armenviertel für Kinder und deren Familien - Die Kindertagesstätte in dem Stadtteil Agüita de la Perdiz, in Concepción in Chile, ist ein Ort der Hoffnung für Kinder und Familien. Hier wird in einem schwierigen Umfeld versucht, den Kindern Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und Alternativen zur Kriminalität und zum Leben auf der Straße aufzuzeigen (Projekt 92040).
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