
Kinder sind am schwersten von Konflikten betroffen. Foto: Dacken
(Tegucigalpa, 22. Juli 2009) Die Organisation Kindernothilfe Honduras ruft angesichts der letzten Vorkommnisse in unserem Land die Entscheidungsträger auf, bei all Ihren Handlungen und Entscheidungen im Rahmen der politischen Krise, die wir gerade durchleben, sowie bei jeglichen Lösungsansätzen, möglichst besonnen vorzugehen und keine Menschenleben aufs Spiel zu setzen.
Wir rufen Sie auf, immer und zuvorderst zu analysieren, wie sich die Entscheidungen auf die Honduraner und im Speziellen auf die Kinder unseres Landes auswirken, da diese unschuldige Opfer des Konfliktes sind. Besonders sie sind Gefahren ausgesetzt, wenn sich die sozialen, wirtschaftlichen, emotionalen und gesundheitlichen Bedingungen verschlechtern. Leider sind angesichts von sozialen Konflikten immer wieder die schwächsten gesellschaftlichen Gruppen - unter ihnen die Kinder und Jugendlichen - die ersten Opfer.
Wir bitten Sie, besonnen zu agieren und zu überdenken, was Ihre historische Verpflichtungen in Situationen bedeuten, die die Einhaltung der Menschen- und besonders die Kinderrechte gefährden. Wir verlangen von allen Akteuren auf allen Ebenen, dass sie verantwortungsbewusst handeln und sich nicht von ihrer patriotischen Pflicht losmachen, sondern sich für die Zukunft des Landes und der 4 Millionen honduranischen Kinder einsetzen.