Aids breitet sich in Russland explosionsartig aus: Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der HIV-Infizierten in Russland und Zentralasien verdreifacht. Besonders gefährdet sind junge Frauen. Und so kommen immer mehr Kinder auf die Welt, deren Mütter mit dem HI-Virus infiziert sind. Niemand kümmert sich um diese Familien, im Gegenteil: Die Frauen werden diskriminiert, von Ärzten abgewiesen, ihre Söhne und Töchter bekommen keinen Platz in Kindergärten und Schulen. Auf sich gestellt verlassen verzweifelte Mütter ihre Babys. Die Kindernothilfe kümmert sich um die zurückgelassenen Säuglinge und unterstützt Familien, die von HIV/ Aids betroffen sind.
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