Hilfe für von HIV bedrohte Kinder in Südafrika
Workshop zur Aufklärung von Schülern zu HIV/Aids. Foto: Christine Albrecht
Projekt (7281/AA/47)
Nachhaltige HIV/AIDS-Prävention in 10 Gemeinschaften KwaZulu-Natals
Zielgruppe
Multiplikatoren: 200 traditionelle und politische Führungspersönlichkeiten, 2.000 Teilnehmer aus 100 gemeindebasierten Organisationen (CBOs), 150 Lehrer und 1.150 Schüler an 23 Schulen und 10 Journalisten. Indirekt werden 15.000 Menschen, 5.000 Schüler und deren 25.000 Angehörige erreicht.
Projektträger
Sinani - KwaZulu-Natal Programme for Survivors of Violence, Pietermaritzburg
Laufzeit
August 2007 bis Dezember 2010
Finanzierung
353.856 Euro BMZ-Anteil, 117.954 Euro Kindernothilfe-Anteil
Das Projekt
Ziel des Projekts ist die Halbierung der Neuinfektionen in den zehn am Projekt beteiligten Gemeinschaften in der Provinz KwaZulu-Natal. Dazu sollen zum einen lokale Führungspersönlichkeiten und gemeindebasierte Organisationen in ihrem Engagement für die Prävention von HIV/Aids gestärkt werden. Zum anderen wird durch die neu erworbenen Kenntnisse der Bevölkerung die Tabuisierung der Thematik und die Stigmatisierung der Betroffenen überwunden und so die Bereitschaft zu einer aktiven und bewussten Verhaltensänderung geweckt.

Engagierte Frauen in Südafrika. Foto: Christine Albrecht
Zielgruppe
Primäre Zielgruppe sind Personen, die in ihrer Gemeinschaft öffentlichen Respekt genießen: Lokale traditionelle und politische Führungspersönlichkeiten nehmen ihre Verantwortung für das Wohl zukünftiger Generationen öffentlich wahr. Eine weitere, wichtige Zielgruppe sind basisnah arbeitende ehrenamtliche Mitarbeiterinnen von gemeindebasierten Organisationen. Hier verfügt Sinani über exzellente Kontakte und schafft es, die Graswurzelorganisationen zu stärken und miteinander zu vernetzen.
Projektfortschritte
Zielgruppengerecht erarbeitete Schulungen sind der zentrale Teil des Projektes, die durch Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit flankiert werden. Sinani arbeitet nur auf Einladung lokaler Gemeinschaften und dies so erfolgreich, dass es bereits eine Warteliste gibt. In den meisten Fällen wurden mehr Aktivitäten durchgeführt als ursprünglich geplant:
Herausforderungen
Schwieriger gestaltete sich im Jahr 2009 die Zusammenarbeit mit den lokalen Zulu-Führern, die sich aufgrund der Wahlen in Südafrika verstärkt mit politischen Themen beschäftigten. Trotzdem konnten auch mit ihnen insgesamt 59 Schulungen durchgeführt werden und es ist festzustellen, dass sie die in ihrer Gemeinde tätigen lokalen Organisationen ohne Wenn und Aber unterstützen. Ebenfalls deutlich über Plan liegen die Aktivitäten zur Aufklärung von Schülern. Hier gab es bereits 54 Workshops statt der geplanten 40 und die Nachfrage steigt weiter an. Insgesamt ist festzustellen, dass im Projektgebiet eine neue Offenheit und Sensibilität zu diesem ernsten Thema Einzug gehalten hat.
Wir danken allen Spendern auf das Allerherzlichste!
Spenderservice