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"Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr. Mein Leben als Kindersoldatin" von China Keitestsi

"Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr" von China Keitetsi

China Keitetsi Titelbild: Ullstein Zielgruppe:
Jugendliche und Erwachsene

Inhalt:
China Keitetsi ist noch ein Kind, als sie von Soldaten der "National Resistance Army" in der Nähe ihres Heimatdorfes in Uganda aufgegriffen und in ein Rekrutierungslager gebracht wird. Dort gibt man ihr einen neuen Namen: China nennt ihr Ausbilder sie, weil sie Schlitzaugen hat. Und sie bekommt ein Gewehr. Als die Neunjährige an ihrem ersten Kampfeinsatz teilnimmt, wird sie völlig unvorbereitet mit der grausamen Realität des Krieges konfrontiert. Aber sie lernt schnell: Um zu überleben, muss sie ihre Gefühle ausblenden. Immer tiefer gerät das Mädchen in eine Spirale der Gewalt, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint. Erst mit neunzehn Jahren kann China endlich fliehen. Doch die Flucht bedeutet nicht die ersehnte Freiheit, sondern wird für die junge Frau zu einem langen Kampf ums Überleben. Sie durchquert fünf afrikanische Länder, bis sie den Kontinent verlassen und in Dänemark eine neue Heimat findet.

China Keitetsi ist kein Einzelfall: Mindestens 300 000 Kinder auf der ganzen Welt sind aktiv an Kampfhandlungen beteiligt. Erstmals berichtet hier eine Betroffene von ihre, Leben als Kindersoldatin. Mit ihrem Mut, das Schweigen zu brechen, macht sich China Keitetsi zur Anwältin aller auf diese Weise traumatisierten und entrechteten Kinder.

Umfang;
319 Seiten

Bezug:
über den Buchhandel


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