Zielgruppe:
Fachöffentlichkeit
Titelbild: Kindernothilfe
Inhalt:
Eine Studie der Kindernothilfe zur Armutsbekämpfung. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass in Äthiopien, Sambia und Kenia die Regierungen die Kinder kaum in ihre mittelfristigen Planungen zur Armutsbekämpfung einbezogen haben. In Kenia etwa fanden die Forderungen von Kinderrechtsorganisationen kaum Eingang in die Strategiepapiere. Da Kinder und Jugendliche in diesen Ländern mehr als die Hälfte der Bevölkerung stellen, wird ein Großteil der Einwohner dieser Länder also einfach übergangen.
Ein Versäumnis mit langfristigen Folgen: Strategiepapiere zur Armutsbekämpfung sind ein maßgebliches Instrument der Entwicklungszusammenarbeit. Hoch verschuldete Länder müssen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank solche Strategie-Papiere vorlegen, wenn sie neue Kredite oder einen Schuldenerlass beantragen wollen. Die Kindernothilfe fordert, dass Kinderrechte in den Strategiepapieren künftig mehr Gewicht erhalten müssen. Diese Empfehlung hat die Organisation bereits an die Weltbank in Washington weitergeleitet, die sie auf ihrer Website veröffentlicht.
Vorwort zur Studie von Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe
Deutsche Zusammenfassung der englischen Studie
Die komplette Studie auf Deutsch (nur als Download)
Die komplette Studie auf Englisch (auch als Heft zu bestellen)
Barbara Dünnweller