Auch in diesem Jahr unterstützt die Charity-Aktion Red Nose Day von ProSiebenSat1 (5. bis 8. November) ein Projekt der Kindernothilfe, und Sie können mithelfen: In der Stadt Lira, im Norden von Uganda, leben etwa 300 Kinder auf der Straße. Viele stammen aus Flüchtlingscamps der Umgebung. Die Kinder fliehen vor Krankheit, Gewalt- und Alkoholproblemen in den Camps in die nahegelegene Stadt Lira, wo sie als Straßenkinder leben. Schnell müssen sie feststellen, dass das Leben hier nicht leichter ist. Sie werden körperlich bedroht, haben nicht genug zu essen und kein Dach über dem Kopf. Für Mädchen ist das Straßenleben besonders gefährlich.
"Für den Weg zurück" - Reportage über das Straßenkinderprojekt in Lira

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Projekt: Straßenkinder in Lira
Projekt-Nr.: 66161
geförderte Kinder: 157
Projektanteile gesamt: 330
Die Kindernothilfe arbeitet in Lira mit der Organisation Child Restoration Outreach (CRO) zusammen, die bereits Erfahrung mit Straßenkinderarbeit in anderen Städten hat. Die Streetworker sind Tag und Nacht unterwegs und nehmen Kontakt zu den Kindern auf, um sie für das Projekt zu gewinnen.
Insgesamt besteht die Projektarbeit aus verschiedenen Komponenten:
Foto: Felix Kaloki, Schüler in Lira
Leben im festen Rahmen - neu für die Straßenkinder
Während der ersten neun Monate im Projekt besuchen die Kinder zunächst Rehabilitationskurse in dem Auffangzentrum und wohnen auch dort. Nachdem sie meist schon lange Zeit auf der Straße gelebt und keine Schule mehr besucht haben, müssen sie wieder an ein Leben mit festen Strukturen herangeführt werden. In den Kursen erhalten Sie Unterricht in Lesen, Schreiben, Englisch und Mathematik. Zusätzlich stehen Kurse zum Sozialverhalten und Aufklärungsunterricht auf dem Programm. Ganz besonders wichtig ist die psychologische Betreuung. Hier können die Kinder offen über ihre Probleme sprechen. Für viele ist es das erste Mal in ihrem Leben, dass sie sich angenommen fühlen.
Rückführung in die Familien
Ziel ist es, dass möglichst viele Straßenkinder wieder in ihre Familien zurückkehren können. Dazu arbeitet der Kindernothilfe-Partner eng mit den Familien zusammen. Familien, die noch in Flüchtlingslagern leben, kehren in ihre Heimatdörfer zurück. Damit die Kinder auch langfristig bei ihren Familien bleiben und nicht auf die Straße zurückkehren, ist es sehr wichig, dass sich die finanzielle Situation dort verbessert. Deswegen bezieht die Kindernothilfe auch die Eltern oder Pflegeeltern mit ein. Sie erhalten Schulungen, wie sie am besten eine rentable Geschäftsidee entwickeln, und Kredite, die es ihnen ermöglichen, diese auch umzusetzen.
Werden Sie Projektpate und helfen Sie, das Projekt zu realisieren.