Viele Menschen haben in den vergangenen Jahren die Kindernothilfe in ihrem Testament bedacht. Ihre Motivation und ihre Beweggründe bringen diese vier Menschen zum Ausdruck.

Anna Luise Wächter ist Sifterin bei der Kindernothilfe.
Etwas Gutes weitergeben
"Ich hatte schon als junger Mensch den Wunsch, Kindern in der Dritten Welt, besonders in Afrika, zu helfen. Ich wollte etwas von dem Guten, das ich im Leben erfahren habe, weitergeben. Ich bin sehr dankbar für mein Leben. Eine behütete Kindheit, Gesundheit, ein Leben ohne Krieg und Hunger - das ist alles andere als selbstverständlich. Zur Kindernothilfe habe ich das Vertrauen, dass meine Unterstützung in christlicher Verantwortung verwaltet wird und wirklich bei den Kindern ankommt. Da ich keine eigenen Kinder habe und mein Hab und Gut auch nach meinem Tod sinnvoll weiterwirken soll, habe ich die Kindernothilfe in meinem Testament bedacht."
Anna Luise Wächter, ehrenamtliche Mitarbeiterin und Patin

Frau Knoch und ihr PatenkindIch muss etwas tun!
"Vor vielen Jahren war ich in Mumbai - was ich dort erlebte, hat mich zutiefst erschüttert. Wo ich hinsah, bettelnde Kinder, ausgemergelte, zerlumpte Gestalten. Mein Schlüsselerlebnis war eine Busfahrt nachts zum Flughafen. Ich dachte, das ist aber viel Müll, ich guckte noch mal hin und sah, das waren die Behausungen von Menschen, die unter Plastikplanen und Pappkartons vor sich hin vegetierten. Dieses Erlebnis hat mich zutiefst erschüttert. Zurück in Deutschland wusste ich - ich muss etwas tun. Gleich am nächsten Tag übernahm ich eine Patenschaft für ein Mädchen in Indien. Ein paar Jahre später gründete ich gemeinsam mit der Kindernothilfe-Stiftung meinen Stiftungsfonds „Indiens Kinder". Diesen Fonds habe ich auch als meinen Erben eingesetzt. So habe ich die Gewissheit, dass etwas von meinen Idealen weiterlebt."
Irene Knoch, Gründerin des Stiftungsfonds „Indiens Kinder"
Die Chance auf eine bessere Zukunft geben
Christel Federa und ihr Mann haben eine Siftung bei der Kindernothilfe, Foto: privat.
"Da unser Wunsch nach Kindern sich nicht erfüllte, überlegten wir, wie wir einen Ausgleich finden können. Da reifte in uns der Entschluss, mit unserem Nachlass Kindern in Afrika eine Ausbildung zu ermöglichen und ihnen damit die Chance auf eine bessere Zukunft zu geben."
Christel und Dr. Fritz Federa, Stifter
Christine Taylot, Telefon: +49 203 77 89 167
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Julia Dornhöfer