Bildung
Bildung ändert alles
Bildung ändert alles: Das ist die Botschaft unserer neuen deutschlandweiten Plakatkampagne. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass viele Probleme der Welt nur nachhaltig zu lösen sind, wenn Kinder die Chance haben zu lernen: rechnen, schreiben, lesen - aber auch noch sehr viel mehr.
Was Bildung alles ändert? Ein paar Beispiele:
- Wenn Eltern eine Grundschule besucht haben, verdoppeln sie die Chance ihrer Kinder, das fünfte Lebensjahr zu erreichen.
- Wenn Kinder und ihre Eltern aufgeklärt sind über vermeidbare und ansteckende Krankheiten, verringern sie das Infektionsrisiko erheblich.
- Wenn Kinder und ihre Eltern wissen, wie man Lebensmittel nachhaltig anbaut, verringern sie Gefahr von Mangelernährung erheblich.
- Wenn Kinder eine Chance auf Bildung haben, können sie Lebensperspektiven entwickeln: Das durchschnittliche Einkommen eines Menschen in armen Ländern wächst mit jedem zusätzlich absolvierten Schuljahr um bis zu 10 Prozent.
- Wenn Kinder früh Selbstbewusstsein erlernen, können sie viel leichter ein selbstbestimmtes Leben führen.
- Wenn Kinder früh lernen Konflikte zu lösen, können sie später aktiv dazu beitragen, friedliche Gemeinschaften zu bilden.
Diese Liste ließe sich endlos weiterführen. Leider können aber 61 Millionen Mädchen und Jungen weltweit nach wie vor nicht zur Schule gehen. Dazu kommen noch ungezählte weitere, die zwar zur Schule gehen, dort aber zu wenig über Lebenswichtiges wie etwa Gesundheit, Hygiene, Ernährung oder Konfliktlösung lernen. Jedes dieser Kinder droht in einen Teufelskreis zu geraten aus fehlender Bildung, Armut und allen Problemen, die damit in Verbindung stehen. Und in diesem Teufelskreis stecken nicht nur Kinder, sondern ganze Familien, Gesellschaften und Länder.
Deswegen gilt: Bildung ändert alles. Gemeint ist hier eine gute und umfassende Bildung, die nicht nur Rechnen, Schreiben und Lesen vermittelt, sondern alle lebenswichtigen Kompetenzen - von früher Kindheit bis zur Berufsausbildung. 80 Prozent unserer Projekte haben deswegen eine Bildungskomponente.
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80 Prozent unserer Projekte haben Bildungselemente. Wie wir genau arbeiten und mit welchen Zielen erfahren sie hier.
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Foto: Engel
Die Globale Bildungskampagne begrüßt die Initiative „Education First", mit der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon an die internationale Gemeinschaft appelliert, mehr Aufmerksamkeit, mehr politischen Einsatz und mehr Geld in Bildung weltweit zu investieren. Die Globale Bildungskampagne fordert die Bundesregierung auf „Education First" ebenfalls zu fördern.
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Foto: Höhner
Schulbildung schafft Chancen: Kinder, die zur Schule gehen, haben bessere Aussichten auf einen Job, kennen Gesundheitsrisiken und können sinnvolle Entscheidungen für ihr Leben treffen. Aber viele Familien in den Ländern des Südens leben in extremer Armut. Kinder müssen deshalb mitarbei-ten, um den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen. Die Folge: Mehr als 67 Millionen Kinder weltweit gehen nicht zur Schule. Die Kindernothilfe setzt sich dafür ein, dass Bildung kein Luxus bleibt.
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Foto: Christoph Engel
Ohne Ausbildung kein guter Arbeitsplatz – dieser Satz gilt überall auf der Welt. In Entwicklungsländern sind immer mehr Menschen auf Erwerbsarbeit angewiesen. Denn die Landwirtschaft bringt nicht mehr genug ein, um sie zu ernähren. Deshalb fördert die Kindernothilfe berufliche Ausbildungsangebote für Kinder und Jugendliche
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Foto: Kindernothilfe
Die Globale Bildungskampagne setzt sich durch Lobby- und Kampagnenarbeit für das Ziel „Bildung für alle“ ein und führt jedes Jahr Aktionen während der Globalen Aktionswoche durch. Die Kindernothilfe ist Mitglied des Bündnisses.
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Weltweit fehlen 1,7 Millionen gut ausgebildete, motivierte Lehrerinnen und Lehrer, damit Grundbildung für alle bis 2015 Realität wird. 61 Millionen Mädchen und Jungen gehen derzeit nicht zur Grundschule. Vom 21. April bis 9. Juni 2013 veranstaltet die Globale Bildungskampagne die Weltklasse!-Aktionswochen zum Thema "qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer weltweit". Beteiligen Sie sich!
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