Ernährung
Gegen den Hunger

Foto: Peter Müller
Jedes vierte Kleinkind unter fünf Jahren leidet weltweit an Unterernährung. Diese Mädchen und Jungen bleiben in ihrer Entwicklung hinter Altersgenossen zurück. Dauerhafte seelische und körperliche Schäden drohen. Eine ausgewogene Ernährung spielt in allen von der Kindernothilfe geförderten Projekten eine wichtige Rolle.
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Foto: Kindernothilfe
923 Millionen Menschen haben nicht genug zu essen. Durch die weltweit steigenden Lebensmittelpreise werden es ständig mehr. Experten sprechen vom „neuen Gesicht des Hungers". Menschen, die bisher über die Runden kamen, können sich kaum noch die Grundnahrungsmittel leisten. „Eine kleine Preiserhöhung, die wir noch wegstecken, ist für viele Menschen in den Ländern des Südens ein K.O.- Kriterium", beklagt Dietmar Roller, Kindernothilfe-Auslandsvorstand. „Sie leben ohnehin schon von der Hand in den Mund. Wenn dann der Reis plötzlich um 20, 30 Prozent teurer wird, können sie ihre Familien nicht mehr ernähren. Das Fatale ist, dass Mangelernährung bei Kindern zu lebenslangen körperlichen und geistigen Schäden führt." Die Kindernothilfe setzt seit Jahren auf die Förderung von Kleinbauern - mit Erfolg.
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Foto: Christoph Engel
Weltweit hungern rund 923 Millionen Menschen. Unterernährung ist der größte Feind der Entwicklung: Wer Hunger hat, kann in der Schule nicht lernen, hat weder Kraft noch Hoffnung, für die Zukunft zu planen, leidet häufiger an Krankheiten. In allen Kindernothilfe-Projekten achten die Partner vor Ort auf eine ausgewogene Ernährung der Kinder und Jugendlichen. Außerdem werden die Menschen so weitergebildet, dass sie sich selbst versorgen können.
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Foto: Kumar
Lesen Sie hier, wie sich die Kindernothilfe und ihre Partner vor Ort gegen Hunger und Mangelernährung einsetzen. Sie können auch online für die Beispielprojekte spenden.
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