Fairer Handel

Kindernothilfe und Fairer Handel

Die Kindernothilfe ist Gründungsmitglied von Transfair und setzt sich neben der Verbesserung der Lebenssituation von benachteiligten Kindern auch für eine soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderung der Strukturen ein, um so Armut nachhaltig zu bekämpfen.

Dietmar Bär, Tatort-Kommissar, beim Fairen Frühstück in der Fairen WochezoomFoto: Ralf Krämer

PREDA, ein Projektpartner der Kindernothilfe, setzt den fairen Handel von Mangos als ein Instrument zur Armutsbekämpfung ein. Bauern erhalten darüber einen gerechten Preis für ihre Produkte. Indirekt wird dadurch auch die Kinderprostitution bekämpft, da oft die große Armut und Verzweiflung Eltern dazu treibt, ihre Kinder an Nachtbars zu verkaufen, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern.

Durch Projekte der Armutsbekämpfung, besonders mit Selbsthilfegruppen, kann die Kindernothilfe mehreren hunderttausend Menschen weltweit nicht nur vage Hoffnung, sondern eine reale Lebensperspektive geben. Die Verbindung von oftmals biologischem Anbau, fairem Handel und Armutsbekämpfung ist uns als Kindernothilfe ein besonderes Anliegen. In lokalen Selbsthilfegruppen lernen Familien zum Beispiel nachhaltige Anbaumethoden. Die Ernten fallen besser aus, und sie können mehr landwirtschaftliche Produkte verkaufen. Dadurch haben die Familien mehr Geld zur Verfügung: Jetzt können ihre Kinder in die Schule gehen statt mitarbeiten zu müssen.

 

 


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