TransFair

TransFair

Faitrade-Siegel des Vereins TransFairzoom TransFair wurde vor rund 20 Jahren in den Niederlanden von unterschiedlichen Nichtregierungsorganisationen als Ergänzung zur klassischen Entwicklungshilfe gegründet. Heute ist es ein weltumspannendes Netzwerk, das ein unabhängig kontrolliertes Produktsiegel für Fairen Handel etabliert hat: das Fairtrade‐Siegel. Die Kindernothilfe gehört seit 1995 zu den Mitgliedsorganisationen von TransFair.

Chronik des Fairen Handels 

Im Mittelpunkt stehen die Menschen im Süden, daher werden gezielt Kleinbauern und Arbeiter in den Entwicklungsländern gefördert und ihre Position auf dem Weltmarkt verbessert. Zurzeit profitieren 1,2 Millionen Kleinbauern und Arbeiter in rund 60 Ländern vom Fairen Handel.

 

Ziel von Fairtrade
Ziel von Fairtrade ist es, den Konsum verantwortlich zu gestalten und so die Armut im Süden abzubauen. Fairtrade steht für ethisches Handeln, Nachhaltigkeit und Transparenz - und baut so eine Brücke zwischen Produzenten und Verbrauchern. Kunden, die Fairtrade‐Produkte kaufen, leisten durch ihren Einkauf einen konkreten Beitrag das Leben von Bauernfamilien nachhaltig zu verbessern. Auch der Schutz und Erhalt der Umwelt sind wichtige Bestandteil im Fairtrade‐System.

Informationen und Geschichten über Fairtrade‐Produzenten 

Wie erfolgt die Vergabe des Fairtrade‐Siegels?

Nur Produkte, die den Anforderungen der internationalen Fairtrade‐Standards entsprechen, dürfen das Fairtrade‐Siegel tragen. Wichtige Bestandteile der Standards sind zum Beispiel:

Weiterführende Informationen über Fairtrade‐Standards

In Deutschland wird das Fairtrade‐Siegel von dem Verein TransFair vergeben. TransFair handelt nicht selbst mit Produkten, sondern ist neben der Siegel‐Vergabe zuständig für Marketing und Presse‐ und Öffentlichkeitsarbeit zum Fairen Handel. Weltweit gibt es 21 nationale Siegelinitiativen wie TransFair, die in ihren Ländern das Fairtrade‐Siegel vergeben. Alle sind unter dem Fairtrade‐Dach - der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) - zusammengeschlossen.

Informationen über den TransFair e. V


Wie erfolgt die Kontrolle?
Damit die Produkte mit dem Fairtrade‐Siegel überall auf der Welt den gleichen Standards entsprechen, werden alle beteiligten Akteure regelmäßig kontrolliert. Mit dieser Aufgabe ist die FLOCERT GmbH mit Sitz in Bonn beauftragt. Die Gesellschaft arbeitet mit einem unabhängigen, transparenten weltweit konsistenten Zertifizierungssystem nach den Anforderungen der DIN ISO Norm 65. 130 unabhängige Inspektoren kontrollieren 1100 Händler in 79 Ländern sowie fast 1000 Produzentengruppen in 60 Ländern, von denen rund 800 bereits zertifiziert sind. Mit der Überprüfung wird gewährleistet, dass die Mehreinnahmen auch tatsächlich den Produzentenorganisationen zufließen und dort nachhaltig eingesetzt werden.

Informationen über FLO‐CERT und die Kontrolle vor Ort


Welche Produkte mit Fairtrade‐Siegel gibt es?
Das Fairtrade‐Siegel gibt es für unterschiedliche Produktgruppen, wie zum Beispiel Kaffee, Blumen, Bananen und andere Südfrüchte, Fruchtsaft, Tee, Kakao, Schokolade, Zucker, Honig, Eiscreme, Wein, Reis, Sportbälle oder Textilien aus Baumwolle.

In rund 30.000 Supermärkten, Bioläden, Kaufhäusern, Drogeriemärkten sowie in Fachgeschäften sind Produkte mit Fairtrade‐Siegel bereits erhältlich. Außerdem werden in rund 15.000 Kantinen, Bäckereien und Studentenwerken, Hotellerie, Cafés Restaurants und weiteren gastronomischen Betrieben fair gehandelte Produkte angeboten.

Überblick über die Fairtrade‐Produkte


Durch Fairtrade haben Verbraucher und Verbraucherinnen jeden Tag die Chance beim täglichen Einkauf ein Zeichen für einen gerechten Welthandel zu setzen. Und das Konzept des Fairen Handels kommt an: Im Jahr 2009 stieg der faire Konsum mit 26 Prozent im sechsten Jahr in Folge. Den aktuellen Jahresbericht und viele weitere Hintergrundinformationen über den Fairen Handel mit Fairtrade‐Siegel finden Sie auf der Website: http://www.transfair.org/

 


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